Panikattacken: Nicoles Alltag Begleitet Von Panikattacken

0:05 Angst und Panikattacken Im Alltag: Nicole
0:22 Panikattacken Symptome (Angststärke auf einer Skala von 1 bis 10)
1:25 Panikattacken: Was Tun? Nicole ist ratlos.


Angst und Panikattacken Im Alltag: Nicole

bannerwegmdpblue3Nicole war eingeladen, nach der Arbeit mit Ihrer Kollegin, die nichts von Nicole's Panikattacken weiß, noch einen Kaffee zu trinken. Sie hatte vor fünf Wochen ihre erste Panikattacke durchlebt und befand sich seitdem in einem Zustand allgemeiner Angst. Sie ist den ganzen Tag hindurch ängstlich und verspannt und hat ständig Angst davor noch einmal eine  Panikattacke durchzumachen.

Panikattacken Symptome (Angststärke auf einer Skala von 1 bis 10)

Seit ihrer ersten Panikattacke hat sie sich weithin von gesellschaftlichen Veranstaltungen ferngehalten.
Wenn wir ihre Angst auf einer Skala von 1 bis 10 festhalten würden, wobei 1 völlige Entspannung bedeutet und 10 totale Panik, würden wir sehen, dass Nicole‘s Angst sich momentan um die 5. Stufe bewegt. Ihre Kollegin, die ihr gegenüber sitzt, ist viel entspannter und erlebt mit Stufe 3 ein normales Niveau täglichen Stresses.

Achten Sie auf den roten Punkt auf Nicole‘s Bauch. Dieser rote Punkt bedeutet den allgemeinen  Angstzustand, in dem sich Nicole gerade befindet. Sie versucht, der Unterhaltung mit ihrer Kollegin zu folgen, aber das Angstgefühl ist zu überwältigend und sie muss dauernd an die möglichen Auswirkungen ihrer Panikattacken denken und fängt jetzt schon an sich in dem betriebsamen Cafe unwohler zu fühlen. Sie spürt, wie ihre Unruhe zunimmt und denkt daran, sich zu entschuldigen und früher nach Hause zu gehen. Gerade als sie diesen Gedanken unterhält, schlägt ihr Herz schneller und beginnt richtig fest zu hämmern, so fest, dass sie die Schläge bis in Ihren Hals spürt.

Panikattacken kommen meistens unerwartet

Das ist genau das, was im Supermarkt geschah, als sie dort eine Panikattacke hatte und sie reagierte auf diese Empfindung mit Furcht. Was soll sie bloß tun, wenn sie jetzt hier eine Panikattacke hat, direkt vor ihrer Kollegin? Sie kann ihr wohl schlecht von ihren Panikattacken erzählen, oder?  Die furchtsame Reaktion über diese Vorstellung schickt einen weiteren Blitzschlag der Panik durch ihren Körper. Es fühlt sich für sie an, als wenn gerade eine innerliche Bombe scharf gemacht worden war und ist jeden Augenblick im Begriff zu explodieren. Das ist für sie jetzt der reinste Terror und es kam aus heiterem Himmel wie das letzte Mal.

bannerwegmdpblue3Panikattacken: Was Tun? Nicole ist ratlos.

Wie sie da am Tisch sitzt, fühlt sie sich wie in einer Falle und entschuldigt sich und steht auf. Sie möchte nicht, dass ihre Kollegin  bemerkt, dass vielleicht etwas nicht stimmt.
Wie auch bei ihrer letzten Panikattacken schickt jetzt jede Empfindung in ihrem Körper eine  Stoßwelle von Panik durch sie hindurch. Nicole hat Angst, dass das Erlebte sich verstärken wird, bis zu dem Punkt, wo es kein Zurück mehr gibt. Sie erreicht jetzt den Höhepunkt ihrer Panikattacke und das ist für sie ein Moment reinen Horrors. Ihr Herz schlägt schnell, sie kann kaum atmen und ihr ist schwindlig und sie hat Angst ohnmächtig zu werden. Das Gefühl ist so furchteinflößend, dass Nicole das Gefühl hat, ihr Leben sei in Gefahr.

 


Panikattacken Video: http://www.youtube.com/watch?v=UhPZSYIEEIc
Kanal: http://www.youtube.com/user/MenschenOhnePanik
Panikattacken Playlist: http://www.youtube.com/watch?v=UhPZSYIEEIc&list=PLAzZ_6qILy9vfAxXXXsXulvXFR03jJ55L&index=1

Panikstörung und Alltag: Probleme am Arbeitsplatz, Konzentrationsschwäche und Angst

Panikstörung und Alltag: Probleme am Arbeitsplatz, Konzentrationsschwäche und Angst

In der Anwaltspraxis, in der sie arbeitet, fühlt sie sich unruhig und kann sich nicht konzentrieren. Selbst wenn sie sich mit Kollegen unterhält, denkt sie dauernd an ihr Problem (Panikstörung). Sie hat Angst sie könnte auf der Arbeit einen ähnlichen Anfall haben, und jeder würde glauben, sie würde durchdrehen. Wenn das nicht schon reichen würde, fängt sie an, sich erschreckende Szenarien vorzustellen, wie ihre Panikstörung dazu führt, dass sie in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt wird oder, dass sie ihre Kinder verliert, weil sie nicht für sie sorgen kann. Jedes Mal wenn sie daran denkt, verknotet sich ihr Magen voller Angst. Sie weiß, dass es für die Sache nicht hilfreich ist an diese Dinge zu denken, aber sie kann sich nicht helfen. Die ängstlichen Gedanken kommen einfach immer weiter und je mehr sie probiert aufzuhören diesen Gedanken nachzuhängen, desto schneller wirbeln sie durch ihren Kopf.

Leben mit einer Panikstörung: Nicole 3 Wochen Nach Der Ersten Panikattacke

Drei Wochen später ist Nicole immer noch höchst ängstlich und wird von ihrer Panikstörung überallhin begleitet. Sie hat sich weiteren medizinischen Tests unterzogen mit einem Arzt, den eine Freundin ihr empfahl, aber es war nichts zu entdecken. Insgeheim  hoffte sie schon, dass irgendwas nicht stimmte, damit sie anfangen könnte, es zu behandeln — das wäre wenigstens etwas worauf sie ihre Energie konzentrieren könnte. Der neue Arzt hat etwas  Beruhigungsmittel verschrieben, das sie noch nicht genommen hatte, aber sie wird es tun, wenn sie merkt, dass eine weitere Panikattacke im Anmarsch ist.

Nicole's Zustand: Generalisierte Angststörung

Nicole befindet sich jetzt in einer Phase, die man als allgemeiner Angstzustand oder Generalisierte Angststörung (GAS) bezeichnet. Dies ist eine ständige Furcht, begleitet von ängstlichen Gedanken. Es ist die Art von Angst, die da ist am Morgen, wenn man aufwacht und sie begleitet einen oft während des Tages. In Nicole‘s Fall ist es eine direkte Auswirkung ihrer zwanghaften Sorge über ihren Zustand. Für sie war die erste Panikattacke im Supermarkt der Funken, der die Furcht und Verwirrung zündete, die Panikstörung einläutete und diese Furcht und Verwirrung steigerte sich in einen allgemeinen Angstzustand.

bannerwegmdpblue3Folgen bzw. Nebenprodukte Einer Panikstörung: Soziale Phobie, Angst vor Menschen

Nicole‘s Leben hat sich seit ihrer ersten Panikattacke dramatisch verändert. Sie hat bereits ihren Urlaub mit Freunden nach Europa storniert und ihrem weiteren Familienkreis mitgeteilt, dass sie sie Weihnachten dieses Jahr nicht einladen und bewirten kann.

Nicole bewegt sich ständig hin und her zwischen Panikattacken und allegemeinen Angstzuständen. Sie befindet sich jetzt eingesperrt in einem Teufelskreis aus Panik und Angstzustand. Die Panikstörung begleitet Nicole überallhin.

Angstgedanken und kaputte Plattenspieler

Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass sich Angstgedanken wie ein kaputter Plattenspieler verhalten?

Ich weiß, heutzutage mit den iPods usw. ist diese Analogie etwas veraltet, aber sie funktioniert gut, um einen Schlüsselpunkt über Angstgedanken deutlich zu machen.

Erinnern Sie sich – wenn eine Platte einen Kratzer hatte, machte sie ein unangenehmes Geräusch und führte dazu, dass die Nadel immer in der selben Rille festhing.

Die gleiche Zeile wurde wieder und wieder abgespielt, bis Sie die Nadel nahmen und sie hinter dem Kratzer platzierten.

Angstgedanken verhalten sich genauso. Sie gehen sorglos Ihrem Alltag nach und dann löst etwas einen Angstgedanken aus.

Die Sorge, die der Gedanke schafft, sendet eine unangenehme Schockwelle durch ihr Nervensystem. (Der Kratzer auf der Platte)

Dann, sobald Sie auf den Angstgedanken reagieren, ist es schwer, nicht mehr wieder und wieder an ihn zu denken. (Die Nadel, die in der Rille feststeckt)

Der repetitive Angstgedanke kann Minuten, Stunden, Tage anhalten – abhängig davon, wie stark er auf sie einwirkt.

Ich möchte Ihnen kurz eine Technik zeigen, mit der Sie aus dieser Angstrille springen können. Mit dieser Technik können Sie lernen, die Nadel zu nehmen und hinter dem Kratzer abzulegen.

So geht es:

1 – Beobachten, 2 – Vertrauen, 3 – Bewegen

Beobachten Sie den Angstgedanken und geben Sie ihm eine Bezeichnung. Sagen Sie:

"Oh hier ist wieder die Angst X, stell dir vor"

Versuchen Sie, nicht emotional auf den Gedanken zu reagieren

Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Furcht höchstwahrscheinlich niemals Realität wird. Fast alle Angstgedanken, die wir haben, sind völlige Energieverschwendung.

Vertrauen Sie darauf, dass alles okay sein wird.

Joseph Cossman sagte – "Wenn Sie Ihr Gedächtnis prüfen wollen, versuchen Sie, sich zu erinnern, wegen was Sie sich vor einem Jahr Sorgen machten".

Falls Sie religiös sind, überlassen Sie Ihren Angstgedanken einer höheren Macht. Vertrauen Sie darauf, dass es nichts zu fürchten gibt und man sich um Sie kümmert.

Vertrauen Sie, und lassen Sie den Gedanken los.

"Jeden Abend überlasse ich meine Sorgen Gott. Er ist sowieso die ganze Nacht lang auf." ~Mary C. Crowley

Zuletzt:

Bewegen Sie Ihre Aufmerksamkeit weg – widmen Sie sich etwas anderem. Konzentrieren Sie sich auf etwas Positives, das Ihren Verstand vor der Angstrille bewahrt.

Ersetzen Sie den Angstgedanken mit einem positiven Gedanken. Sie versuchen nicht, den Angstgedanken zu unterdrücken. Sie widmen Ihre Aufmerksamkeit einfach etwas anderem. Um die Analogie fortzuführen- Sie nehmen die Nadel (Ihre Aufmerksamkeit) und heben sie aus der Rille, in der sie gefangen war.

Falls Sie mit einer Aktivität beschäftigt sind, konzentrieren Sie sich auf diese. Seien sie 100%ig in der Gegenwart.

Wenn Sie gerade gehen, konzentrieren Sie sich auf die Umgebung. Wenn Sie Autofahren, beobachten Sie all die Dinge, an denen Sie vorbeifahren. Wenn Sie in der Nähe von jemandem sind, konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf.

Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit der Gegenwart widmen, haben Ihre Angstgedanken keinen Platz mehr.

bannerwegmdpblue3Spielen Sie damit, Ihre Aufmerksamkeit positiven Gedanken oder der Gegenwart zu widmen. Für verschiedene Leute ist das ein oder andere einfacher. Das Wichtige ist, Ihren Verstand aus der Angstrille zu holen und Sie wieder in Ihren natürlichen Fluss zu bewegen.

Denken Sie also an B.V.B.

Beobachten, vertrauen, bewegen

Es braucht etwas Übung, aber solange Sie diese Schritte im Kopf behalten, können Sie Angstgedanken im Alltag ganz leicht beseitigen.

   Barry Joe McDonagh

   Weg mit der Panik – Webseite

 

 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nicht dazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oder Krankheitserscheinungen.

Der Feind unserer Fantasie

Menschen, die Panikattacken erleben sagen oft, dass sie fühlen, die Kontrolle zu verlieren, sobald die Attacke ihren Höhepunkt erreicht. Christian Nevell Bovee schrieb einmal:

"Panik ist, wenn wir plötzlich alleine und dem Feind unserer Fantasie überlassen sind".

Fasst es das nicht gut zusammen?

Eine selbstbewusste Person kann sich plötzlich machtlos und verletzlich fühlen, sobald sich die Panik manifestiert. Wenn die Körperempfindungen jemanden überwältigen, springt der Verstand von Logik und Verstand über zu wilder Angst, die von der Fantasie genährt wird.

Der schwerste Teil besteht für die meisten Menschen darin, zu verstehen, warum sie sich bei einer Panikattacke plötzlich so machtlos fühlen.

Die automatische Reaktion besteht für die meisten darin, gegen die Symptome der Panikattacke anzukämpfen. Sie zu besiegen und so schnell wie möglich zu beenden. Umgangstechniken wie tiefe Atemzüge und Ablenkung sind kaum wirkungsvoll. Wenn sich mit diesen Techniken keine Ergebnisse erzielen lassen, springt die Person tatsächlich über zum "Feind unserer Fantasie".

Es geht etwa so:

"Ich habe all meine Umgangstechniken verwendet, aber fühle mich immer noch ängstlich – sogar schlimmer!

"Was, wenn es immer schlimmer wird und hier niemand helfen kann?"

Wenn Menschen sich solchen Gedanken überlassen, steigert sich die Fantasie in die Angst hinein und sorgt dafür, dass sie sich mehr und mehr außer Kontrolle fühlen.

Das Geheimnis, um die Kontrolle wiederzuerlangen und zu Ihnen selbst zurückzukehren besteht darin, auf die Panik angemessen zu reagieren.

Die Lösung besteht darin, mit den Körperempfindungen zu arbeiten, statt gegen sie.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel zeigen. Wenn Sie in einem Zug säßen und Empfindungen fühlten, die den Beginn einer Panikattacke signalisieren…statt die Erfahrung zu stoppen, versuchen Sie doch mal das Gegenteil.

Sagen Sie sich, dass Sie sicher sind. Bezeichnen Sie die Empfindungen und fordern Sie sie dann auf, schlimmer zu werden. Wenn Sie schwitzen, sagen Sie Ihrem Körper, er soll noch mehr schwitzen. Wenn Ihr Herz pocht, soll es noch schneller pochen.

Bewegen Sie sich in die Erfahrung anstatt gegen sie.

Die echte Panik beginnt erst dann, wenn Sie Ihren Verstand ignorieren und die Kontrolle an Ihre Fantasie weitergeben. Indem Sie sich freiwillig in die Erfahrung begeben, treffen Sie die Entscheidungen und können daher die Kontrolle behalten. Falls Sie eine Panikattacke haben, geschieht sie unter Ihren Bedingungen.

Sie befreien sich, weil Sie die Erfahrung kontrollieren und Sie nicht an den "Feind Ihrer Fantasie" übergeben.

bannerwegmdpblue3Hier ist ein kleiner Auszug daraus, wie der Kurs anderen geholfen hat:

Ich muss Ihnen sagen, dass aus all den möglichen Produkten gegen Angst ich mehr vom Lesen Ihres Programms gelernt habe als von all den Psychologen und Ärzten, die ich in den letzten 25 Jahren besucht habe.

10 Jahre lang habe ich Alprazolam und Klonopin genommen, aber diesen Dezember habe ich die Medikamente abgesetzt da ich glaubte, die Pillen nicht mehr nehmen zu müssen – einige der bestellten Programme verkauften sich als "Wunderheilungen". Dann begannen meine Symptome erneut. Ich fühlte mich, als hätte ich die letzten 20 Jahre mit erfolglosen Besserungsversuchen verschwendet. Dann suchte ich im Netz nach "Hausheilmitteln". Ich bestellte so viele Programme, dass ich von den widersprüchlichen Ratschlägen verwirrt wurde.

Auch wurde mir Support versprochen, aber ich warte bei manchen teureren Programmen immer noch auf Antworten! Sie sind ein echter Gentleman, und ich werde ein sehr positives Feedback auf einer Webseite veröffentlichen, die Sie vielleicht kennen, sie heißt: Tapir? Wir sprechen uns, Andy

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…ICH ÜBERLEGTE IR IHR PROGRAMM ZU KAUFEN DA ICH UNGEFÄHR 8.000 DOLLAR IN DEN LETZTEN 5 JAHREN AUSGEGEBEN HABE. ICH HABE IHR PRGORAMM AM SONNTAG, DEM 5. FEBRUAR. ICH ÜBERLEGTE IR IHR PROGRAMM ZU KAUFEN DA ICH UNGEFÄHR 8.000 DOLLAR IN DEN LETZTEN 5 JAHREN AUSGEGEBEN HABE, ICH HABE ALLES VERSUCHT, SELBSTHLIFEGRUPPEN, MEDIKAMENTE, THERAPEUTEN UND SO WEITER, UM MICH VON DEN PANIKATTACKEN ZU BEFREIEN. ETWAS IN MIR SAGTE – VERSUCHE EINFACH WEITERZUMACHEN, ALSO TAT ICH DAS. NACH 5 JAHREN DES LEBENS MIT EINER RIESIGEN BÜRDE AUF DEN SCHULTERN KANN ICH JETZT SAGEN, DASS ICH FREI VON PANIKATTACKEN BIN. NACHDEM ICH IHRE TECHNIK EINMAL ANWANDTE, BIN ICH EINE NEUE PERSON GEWORDEN. ZU EINER MEINER VIELEN ÄNGSTE GEHÖRTE DAS AUTOFAHREN. NACHDEM ICH IHR PROGRAMM UM 0.30 GELESEN HATTE, SCHRIEB ICH MIR EINIGE KURZE PUNKTE VON IHRER TECHNIK AUF. ICH FUHR AUS DEM HAUS UND AUF DIE DUNKELSTE, FURCHTERREGENDSTE STRASSE, AUF DER SICH NIEMAND ANDERS BEFAND. DIES FÜHRTE BEI MIR ZU EINER GARANTIERTEN PANIKATTACKE UND SO KAM ES AUCH. WÄHREND ICH DiE EMOTIONEN IN MIR FÜHLTE, TAT ICH GENAU WAS ICH TUN SOLLTE, ICH HATTE UNHEIMLICHE ANGST ABER BLIEB STANDFEST:

ICH BERUHIGTE MICH SOFORT UND VERSUCHTE SOGAR, DIE ATTACKE WIEDERZUHOLEN, ABER SCHAFFTE DIES NICHT. ICH LACHTE BUCHSTÄBLICH LAUT UND SASS VÖLLIG ÜBERRASCHT IN MEINEM AUTO. NACH ALL DIESER ZEIT WAR ES NUR DAS, WAS ICH TUN MUSSTE. DAS VÖLLIGE GEGENTEIL VON ALLEM, WAS MIR GESAGT WURDE. DIE GANZE WOCHE BIN ICH DORT HIN GEFAHREN, WO ICH HIN WOLLTE, ZU JEDER TAGESZEIT. ICH BIN SO FROH, IHR PROGRAMM GEFUNDEN ZU HABEN. VIELEN DANK FÜR ALL IHRE RECHERCHEN, ZEIT UND DEN AUFWAND, DAMIT LEUTE WIE ICH EIN NORMALES UND GLÜCKLICHES LEBEN FÜHREN KÖNNEN. JACKSON CA, AARON ==================================

…Ich betete zu Gott um mir zu zeigen, was ich tun sollte Ich erlebte meine erste Panikattacke dieses Jahr im Juli und fand mich schließlich im Krankenwagen wieder, da ich dachte, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt gehabt zu haben! Seitdem litt ich unter einer Reihe Attacken. Am Montagmorgen wachte ich mit einer sofortigen Attacke auf und betete zu Gott, dass bannerwegmdpblue3er mir zeigen solle, was ich tun müsste. Um es kurz zu machen, ich fand Ihre Webseite aber hatte Angst, dass sie wie all die anderen war, wo man nur versucht, Produkte an den Mann zu bringen. Jedoch haben mir Ihre Einführungsinformationen wirklich weitergeholfen, also bin ich das Risiko eingegangen. Ich las Ihr Buch und es gab mir das Werkzeug, das ich brauchte, um mit meinen Attacken umzugehen. Ich konnte sofort sagen, dass Sie selbst einmal unter Panikattacken litten, da Sie mit der Autorität sprachen, die nur von einem anderen Leidenden kommen kann.

Ich bin 42 Jahre alt und bemerke die psychologischen Effekte der Perimenopause (und einer davon ist in meinem Falle die Panikattacke). Nochmals vielen Dank!! Grüße, Cynthia

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   Barry Joe McDonagh

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Erschöpfung und Angst

Warum haben manche Menschen ein Problem mit der Angst und andere nicht?

Dies ist eine Frage, die sich fast jeder, der Angst erfährt, irgendwann stellt. Warum ich?

Mein Verständnis der Angst sagt, dass einige Menschen tatsächlich anfälliger für sie sind, aber der Schlüsselauslöser ist meist Erschöpfung. Erschöpfung kann mentaler, physischer oder emotionaler Natur sein. (Unter physischer Erschöpfung zähle ich auch Dinge wie eine falsche Ernährung oder Drogenmissbrauch).

Für einige kann die Erschöpfung die Konsequenz eines hektischen Lebens sein, bei dem keine Zeit ist, den Stress zu lösen. Diese Menschen bemerken oft nicht, dass Ihr Stressniveau so hoch ist, bis sie von einer plötzlichen Panikattacke überrumpelt werden.

Bei anderen kann es emotionale Erschöpfung sein, die durch den Verlust eines geliebten Menschen oder die Trennung einer langjährigen Beziehung ausgelöst wird.

Falls die Angst durch ein traumatisches Ereignis ausgelöst wird, ist es interessant festzustellen, dass die Person die Angst meist nicht erlebt, bis das Ereignis vorüber ist.

Man sieht oft Menschen, die mit der Krise sehr gut umgehen aber Wochen später, wenn sie vorüber ist, fühlen sie plötzlich die Angst. Es ist, als wären sie in einem Schockzustand gewesen und verarbeiten jetzt erst die Erfahrung.

Man sollte sich zuallererst ins Gedächtnis rufen, dass bei Panikattacken und allgemeiner Angst Hilfe verfügbar ist und es ist wichtig, diese Hilfe eher früher als später in Anspruch zu nehmen.

Ich empfehle stets einen Besuch bei Ihrem Arzt als allererstes, um festzustellen, ob es wirklich nur die Angst ist und kein physisches Problem oder ein Krankheitsbild. Sobald Sie sicher sind, dass es Angst ist, behandeln Sie sie.

Warten Sie nicht.

bannerwegmdpblue4Es hilft nicht, wenn Sie Ihren Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass die Angst nächste Woche verschwunden ist. Es ist absolut unnötig, Monate, wenn nicht Jahre mit Warten zu verbringen, wenn Sie sich jetzt helfen können.

Die Hilfe ist hier und jetzt verfügbar.

Das Weg mit der Panik-Programm ändert die Art und Weise, auf die Sie Angst verarbeiten und ermöglicht es Ihnen, Panikattacken und allgemeine Angst zu besiegen. Es kostet nicht mehr als ein Abendessen für zwei aber kann Ihr Leben so drastisch ändern. Investieren Sie in die richtigen Informationen. Informationen, mit denen Sie die Kontrolle über Ihr Leben wiedererlangen. Das ist die beste Investition, die Sie tätigen können.

Auf Ihren Erfolg…

   Barry Joe McDonagh

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Angst bei Meetings und Konferenzen

Einer der häufigsten Orte, an denen sich Menschen auf der Arbeit von Angst geplagt fühlen (nach der Bitte, beim Chef vorzustehen) ist bei Meetings und Konferenzen, bei denen erwartet wird, dass Sie vor anderen sprechen.

Lassen Sie mich Ihnen einige kurze Tipps geben, wie Sie diese Meetings angehen können:

Allgemein bestehen diese Meetings aus einer Gruppe von Leuten, die um einen Tisch versammelt sind und nacheinander vorsprechen. Die meisten Menschen, die Angst vor öffentlichen Reden haben fürchten sich davor, dranzukommen und hoffen, dass eine göttliche Intervention sie davor bewahrt, eine Rede halten zu müssen.

Versuchen Sie stattdessen das Gegenteil. Tun Sie vor sich selbst und der Gruppe so, als wollten Sie unbedingt etwas sagen. Sagen Sie vor Betreten des Raumes zu sich selbst:

"Ich werde zu der nächsten angemessenen Gelegenheit, die sich bietet, etwas sagen"

-Freuen Sie sich darauf, zu sprechen!

-Reden Sie vor Beginn des Meetings mit allen Teilnehmern. Sitzen Sie nicht still einfach nur dort.

-Wenn Sie eine kurze Präsentation halten müssen und es Ihnen nicht gefällt, sie an einem Stück durchführen zu müssen, unterbrechen Sie sie, indem Sie während der Präsentation Fragen an die Anwesenden stellen. Damit wird der Fokus auf die Gruppe gelegt und Sie sind weniger unter Druck.

-Falls jeder sprechen muss, kann es sehr entlastend sein, der erste zu sein, aber wenn das nicht möglich ist, fangen Sie an Fragen zu stellen, falls dies angemessen ist.

Erscheinen Sie interessiert und involviert. Lassen Sie den Eindruck erwecken, dass Sie gehört werden wollen. Das funktioniert, da die Angst nur schlimmer wird, wenn Sie still im Raum sitzen und den Moment fürchten, an dem Sie drangenommen werden. Warten Sie nicht, bis Sie aufgerufen werden – melden Sie sich.

Wenn Sie am Zug sind, werden Sie sich nicht mehr so unter Druck gesetzt fühlen, da sich jeder im Raum bereits an Ihre Stimme gewöhnt hat und Sie diesen Moment schon überstanden haben. Außerdem hören Sie dann nicht erst zu diesem Zeitpunkt das erste Mal Ihre Stimme im Raum.

Jeder ist an Sie gewöhnt, und Sie sind bereits ans Sprechen gewöhnt. Gute Redner lieben eine Gelegenheit, etwas zu sagen und sich zu präsentieren. Ob Sie es glauben oder nicht, Sie können sich selbst trainieren, genau so zu sein. Fangen Sie damit an, so zu tun, als brennen Sie darauf, im Rampenlicht zu stehen. Freuen Sie sich richtig darauf.

Anstatt sich zurückzuhalten und die Gelegenheit zu vermeiden, suchen Sie sie! Sie denken womöglich:

"Okay, aber wie kann ich das vor meinem nächsten Meeting ausprobieren?"

bannerwegmdpblue3Der beste Weg besteht darin, einer Toastmaster-Gruppe in Ihrer Nähe beizutreten (Googlen Sie) und dort direkt zu beginnen.

Falls es keine Toastmaster-Gruppe geben sollte, finden Sie eine öffentliche Konferenz oder stellen Sie sich für eine Studiengruppe zur Verfügung, bei der ein Thema zusammen behandelt wird.

Es gibt viele Orte, an denen man üben kann.

Tauchen Sie ein und verwenden Sie Ihre Stimme.

   Barry Joe McDonagh

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Warum Ablenkung gegen Angst hilft

Um sich schnell von der allgemeinen Angst zu befreien, müssen Sie sich zu 100% ins Leben werfen.

Sie müssen regelmäßig an einer Aktivität teilnehmen, die Sie stimuliert und Ihre Aufmerksamkeit beansprucht, etwas, in dem Sie sich völlig verlieren können.

Etwas, das Sie ablenkt ist ein sehr wertvolles Werkzeug wenn es darum geht, Ihre Ablenkung von der unangenehmen Angstempfindung zu gewährleisten.

Fast jeder mit Angst steigert sich nach und nach immer mehr in die eigenen Gefühle hinein. Je weniger beschäftigt eine Person ist, desto mehr Zeit gibt es, sich um Angstempfindungen zu sorgen.

Ich bin sicher, dass Sie dies bemerkt haben, wenn Sie etwas tun, was Ihnen Freude bereitet oder Ihre Aufmerksamkeit beansprucht – Sie "prüfen" dann Ihre Gefühle und Ihr Angstniveau seltener.

Einfach gesagt – je mehr Sie Ihr Leben leben, desto weniger Stagnation und Angst werden Sie fühlen.

Einige der möglichen Aktivitäten, an denen Sie teilnehmen könnten, sind:

Gärtnern, ein Musikinstrument spielen, Sport, oder sich einfach nur ausführlich mit einem Freund unterhalten. Die Idee besteht darin etwas zu finden, das Sie regelmäßig wiederholen können und das so zumindest Ihre Aufmerksamkeit beansprucht.

Wenn Sie zuviel Zeit haben und Probleme dabei haben, etwas zu finden, empfehle ich Ihnen, an einer örtlichen Freiwilligenarbeit teilzunehmen. Es könnte etwas sein wie die Aushilfe in einem Altenpflegeheim oder Tierheim, oder etwas, was mit Umweltschutz zu tun hat.

Wenn Sie einfach nur ein bis zwei Stunden pro Woche für solche Arbeit aufbringen können, wird sich Ihr Selbstwertgefühl steigern und Sie werden außerdem jegliche zurückbleibenden Gefühle von Isolation oder Einsamkeit abschütteln können.

Sie können sich sicher sein, dass es in Ihrer Nähe eine Organisation gibt, die einen Freiwilligen wie Sie braucht.

Die Kunst der Ablenkung wurde schon immer verwendet um Leuten dabei zu helfen, sich erneut auf das Wichtige zu konzentrieren und dabei die physischen und emotionalen Probleme für eine Weile zu vergessen. Es ist vielleicht der besorgte Freund, der seinen unter einer Trennung leidenden Mitbewohner mit in die Stadt nimmt, um etwas Spaß zu haben.

Zahnärzte und andere medizinische Fachpersonen verwenden Ablenkungstechniken häufig, um den Patienten von einem unangenehmen Gefühl abzulenken, indem sie sie auf etwas anderes konzentrieren lassen (meistens die Rechnung).

Der Zweck der Ablenkung für Leute, die angstfrei leben wollen, besteht darin, neue Erfahrungen zu haben, die sie auf neue Gedanken bringen können – und weg von den Angstgefühlen.

Stellen Sie sich vor, dass all die furchterregenden Angstgedanken in Ihrem Kopf wie eine Filmrolle sind, die über einen Filmprojektor läuft (Ihr Verstand) und dann in Ihr Leben projiziert wird. Das Konzentrieren auf eine Aktivität schneidet den Film sofort ab und bringt Sie ins Hier und Jetzt zurück.

Wenn Sie Ihr Leben voll leben, gibt es keinen Platz für die Angststörung. Der geistige Raum, den Sie schaffen ermöglicht sowohl Ihrem Körper und Geist, weniger empfindlich gegenüber der Angst zu werden.

Indem Sie etwas tun, was Ihnen gefällt und von dem Sie glauben, dass Sie es gut tun, können Sie neue Kompetenzen schaffen. Sie sagen sich selbst, dass der Pfad der Angst nicht mehr einer ist, den Sie betreten wollen und dass Sie sich auf etwas anderes konzentrieren.

Je mehr Zeit Sie diesen Unternehmungen überlassen, je einfacher ist es für Ihren Körper sich zu entspannen, und zu einem friedvollen Zustand zurückzukehren.

Kombinieren Sie dies mit meiner EINE BEWEGUNG-Technik und Menschen blicken Wochen später oft zurück und fragen sich, ob sie tatsächlich die ganze Zeit so viel Angst hatten. Beachten Sie, dass es normalerweise einige Wochen dauert, das Gefühl der allgemeinen Angst zu lindern. Das ist die normale Zeitspanne, in der Sie sich langsam mehr wie Sie selbst fühlen.

Lassen Sie mich Sie daran erinnern, dass ich gerne mit Ihnen arbeite, wenn Sie mehr über meinen Kurs und die Eine Bewegung-Technik erfahren wollen, die das Leben so vieler Menschen verändert hat.

Ich bin mir sicher, dass mein Programm dabei helfen wird, Ihre Angst zu besiegen – und darum biete ich einen 8-wöchigen Probezeitraum. Falls Ihnen der Kurs nicht hilft, erhalten Sie sofort Ihr Geld zurück.

"Weg mit der Panik" hilft erwiesenermaßen sowohl langjährigen wie auch neuen Panikleidenden.

Hier ein Beispiel, wie der volle Weg mit der Panik-Kurs anderen geholfen hat:

Hi! Ich wollte nur kurz "Danke" sagen. Ich habe in den letzten 31 Jahren mit Panikattacken gekämpft. Ich bin sehr froh, dass ich nicht aufgab! Ich bin sogar sehr froh – mein Leben ändert sich täglich und ich kann langsam wieder in mein altes Leben zurückkehren.

Nochmal danke, R Edington

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"Danke, ich habe das Buch gerade gelesen und fühle mich jetzt schon selbstbewusster. Ich habe andere Paniklösungen gekauft und gelesen und diese hat mir endlich beigebracht, die Angst und Panik auf verständliche Art und Weise zu akzeptieren. Ich wünschte, ich hätte schn als Teenager hiervon erfahren. Aber ich fühle mich toll, einfach nur dies Technik zu kennen. Danke, dass Sie sich um Menschen kümmern.

P.S. Ich kann nicht glauben, dass diese wertvollen Informationen so wenig kosten – ich kaufte ein Programm für fast 300 US-Dollar. R. J – Woodbridge, Suffolk.

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bannerwegmdpblue2…Ich möchte Sie dazu ermutigen, diesen Kurs auszuprobieren. Als ehemaliger Leidender würde ich nicht vorgeben, eine Lösung zu haben wenn ich nicht selbst wirklich glauben könnte, dass sie hilft.

Zusammen können wir dafür sorgen, dass Sie frei von Panik werden.

P.S. Zusätzlicher Bonus – ich biete aktuell eine Gelegenheit, bei der Sie eine persönliche Sitzung mit mir haben können, sodass ich sicherstellen kann, dass Sie die gewünschten Resultate erhalten. Ich bitte dafür lediglich, dass, sofern Sie glauben, der Kurs hat Ihnen enorm geholfen, ich Sie zu einer Datenbank von Erfolgsgeschichten hinzufügen kann.

Ich hoffe, diese Informationen konnten Ihnen helfen.

   Barry Joe McDonagh

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Angst und öffentliche Reden

Ich habe oft beobachtet, dass die größte Angst vieler Menschen nicht der Tod, sondern ein öffentlicher Auftritt ist. Der Witz besteht darin, dass diese Menschen lieber im Sarg liegen würden, anstatt die Grabrede zu halten.

Öffentliche Auftritte werden für unter Panikattacken oder allgemeiner Angst leidende Menschen oft zur kritischen Sorge – manchmal sogar Wochen oder Monate, bevor sie die öffentliche Rede halten müssen.

Diese Reden müssen nicht zwingend auf einem Podest stattfinden – es kann etwas einfaches wie ein Meeting im Büro sein, wo eine Person darum gebeten wird, seine Meinung auszudrücken oder andere Kommentare zum Besten zu geben.

In diesem Fall konzentriert sich die Angst auf eine mögliche Panikattacke während der Rede. Diese Personen fürchten sich davor, von der Angst gelähmt zu werden und somit ihre Rede abbrechen zu müssen. Sie stellen sich vor, dass sie den Augen ihres Publikums fliehen und später Ausreden für ihren peinlichen Abgang erfinden müssen. . .

Somit besteht ein Unterschied zum normalen Lampenfieber, das vor solchen Situationen auftreten kann. Bei anderen besteht die Angst darin, während der Rede einen Blackout zu haben oder sich auf der Bühne unwohl zu fühlen, einen Fehler zu machen. Die Nerven sind für diese Gruppe natürlich auch ein Problem – aber sie kennen diese gemeine Gefahr – die Panikattacke – nicht, da sie sie meist noch nie zuvor erlebt haben.

Wie sollte eine Person mit Angstproblemen also einen öffentlichen Auftritt angehen?

Der erste Schritt besteht darin, zu akzeptieren, dass all diese bizarren und sehr beunruhigenden Empfindungen nicht über Nacht verschwinden werden Tatsächlich werden Sie sich nicht einmal darauf konzentrieren, sie für die nächste Rede loszuwerden. Wenn Sie während einer Rede oder einem Meeting auftreten, werden Sie sie anders angehen.

Wir müssen Ihr Selbstvertrauen wieder auf Ihr altes Niveau bringen – als Sie diese Empfindungen noch nicht kannten. Dieses Mal gehen Sie sie auf einzigartige und selbstbewusste Weise an, sodass Sie Ihr Selbstvertrauen zurückerhalten. Manche sagen, dass einige der besten Redner vor einem Auftritt von Angst geplagt werden – aber sie nutzen diese Angst irgendwie, um ihre Rede zu verbessern.

Ich werde Ihnen genau zeigen, wie Sie dies tun können.

Mein erster Punkt ist folgender – er ist sehr wichtig.

Ein normaler, gesunder Mensch kann einen extremen Grad der Angst und viele unangenehme Empfindungen während einer Rede aushalten, ohne jemals Gefahr zu laufen, die Kontrolle zu verlieren oder wenigstens sichtbar ängstlich zu wirken. Egal, wie schwierig es wird – Sie werden Ihre Rede immer beenden können. Selbst wenn es zunächst sehr unangenehm scheint, weiterzumachen.

Sie werden auf keinste Weise ernsthaft beeinträchtigt werden.

Der tatsächliche Durchbruch findet statt, wenn Sie fest daran glauben, sich nicht in Gefahr zu befinden und wenn Sie wissen, dass die Empfindungen wieder verschwinden werden. Durch das Verlangen nach mehr sagen Sie:

Mir ist klar, dass du (die Angst) keine echte Gefahr für mich bist.

Was eine Panikattacke zur erneuten Rückkehr führt ist die Angst vor der Angst – die Angst, dass die nächste Attacke Sie wirklich aus den Socken hauen wird. Es ist das Gefühl, dass Sie sich glücklich schätzen können, die letzte unbeschadet überstanden zu haben.

Da diese Attacken so furchterregend sind, wurde ihr Selbstvertrauen durch vorherige Angsterlebnisse beschädigt. Sobald Ihnen völlig klar ist, dass Sie sich nicht in Gefahr befinden, können Sie die während einer Rede auftretende Angst anders angehen.

Es gibt immer den entscheidenden Moment, an dem eine Person von der allgemeinen Angst zur Panikattacke übergeht, und während einer öffentlichen Rede geschieht dies, wenn Sie denken:

Ich kann damit nicht vor all diesen Leuten umgehen.

Dieser kleine Moment des Selbstzweifels führt zu einem Adrenalinstoß, und eine extreme Angst erscheint in Wellenform. Wenn Sie jedoch die anfängliche Angst spüren und selbstbewusst im Wissen reagieren, dass sie keine Gefahr darstellt – dann können Sie die Angst schnell verarbeiten.

Die Nutzung dieser neuen Herangehensweise kann Ihnen wirklich helfen, denn Sie bedeutet, dass es akzeptabel ist, sich während der Rede etwas verängstigt zu fühlen. Es ist okay – Sie werden es fühlen, und Sie werden sich mit Ihren Empfindungen in Ihrem Körper bewegen können.

Da viele Menschen oft sehr nervös sind, bevor sie überhaupt mit der Rede begonnen haben, fühlen sie sich, als hätten sie sich bereits selbst enttäuscht. Sie können sich zu diesem Zeitpunkt entspannen. Es ist normal, sich nervös zu fühlen.

Sehen Sie sich etwa die schlimmsten Empfindungen an, die Sie bisher in solchen Situationen gespürt haben – egal, ob es ein vages, unangenehmes Gefühl ist oder Atemnot. Sie haben eine erste, automatische Reaktion, die sagt:

Gefahr – ich werde eine Angstattacke erleiden, und das darf nicht passieren.

Zu diesem Zeitpunkt reagieren die meisten Menschen auf diese Idee und überzeugen sich davon, dass es stimmen muss – wegen all der seltsamen Gefühle, die sie erleben. Hier erschafft solch ein Gedankengang einen Kreislauf der Angst, der Ihre Fähigkeiten als Redner negativ beeinflussen wird.

Lassen Sie also diesen ersten "Oh weh"-Gedanken vorbeiziehen, und darauf diese Einstellung folgen:

Hier bist du also – ich habe mich schon gefragt, wo du steckst. Ich habe schon auf deine Ankunft gewartet. Ich fühle mich übrigens in keinster Weise durch die seltsamen Empfindungen bedroht, die du erschaffst. Ich bin hier total sicher.

Anstatt die emotionale Energie und Aufregung in Ihren Bauch herunterzudrücken, bewegen Sie sich dort hindurch.

Ihr Körper ist in einem leicht aufgeregten Zustand – genau, wie er bei einer Rede sein sollte. Entfesseln Sie diese Energie in Ihrer Rede. Zeigen Sie Ihre Emotion auf der Bühne und verbergen Sie sie nicht in Ihrem Bauch.

Pressen Sie sie heraus, indem Sie sich kraftvoller ausdrücken. Auf diese Art und Weise nutzen Sie die Angst für Ihren eigenen Vorteil. Ihr Publikum nimmt Sie als energetischer und präsenter wahr.

Wenn Sie bemerken, dass die Angst verschwindet, wie das der Fall sein sollte, wenn Sie sich mit ihr bewegen, feuern Sie einen schnellen Gedanken hinterher, wenn Sie in einer kurzen Pause sind und verlangen sie mehr. Sie verlangen nach mehr dieser intensiven Gefühle, da Sie an ihnen interessiert sind und sich absolut nicht bedroht fühlen.

Es scheint, als seien dies eine Menge Dinge, über die Sie beim Reden nachdenken müssen, aber so ist es eigentlich nicht. Sie werden erstaunt sein, wieviele entfernte Gedanken Sie während einer Rede haben können. Diese Herangehensweise dreht sich um eine neue, selbstbewusste Einstellung hinsichtlich dessen, was Sie zuvor als ernste Gefahr betrachteten.

Falls Ihre primäre Angst in einem Gefühl, gefangen zu sein besteht, empfehle ich die Vorbereitung einiger mentaler Entspannungsmomente vor der Rede. Einige dieser Gegebenheiten gestatten es Ihnen etwa, die Aufmerksamkeit auf das Publikum zu lenken – etwa, um Kommentare oder Fragen zu hören. Bereiten Sie wenn möglich solche Gelegenheiten gedanklich vor, bevor Sie die Rede halten.

bannerwegmdpblue5Sie müssen sie nicht nutzen – aber Menschen in ähnlichen Situationen berichten oft, dass bereits kleine Gelegenheiten, die Aufmerksamkeit auf jemand anders zu lenken ihre Aufgabe leichter erscheinen lassen.

Es kann bereits etwas einfaches sein wie Leute dazu aufzufordern, sich vorzustellen, oder sich für Fragen anzubieten. Mir ist klar, dass diese Ablenkungen nicht immer möglich sind und von der Situation abhängen, aber alles, was Sie in dieser Hinsicht miteinbeziehen können, um sich weniger im Rampenlicht zu fühlen, ist einen Gedanken wert.

   Barry Joe McDonagh

   Autor des "Weg mit der Panik" Programms

 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nicht dazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oder Krankheitserscheinungen.

 

Einschlafen und Panikattacken in der Nacht

Wie Ihnen Ärzte ebenfalls sagen werden, gibt es zwei Gründe, die Schlaf erheblich stören können: Physische Schmerzen und Sorgen.

Es ist daher verständlich, dass viele unter Angst leidende Menschen oft auch Schlafstörungen besitzen.

Schlaflosigkeit kann für einige Menschen oft sehr traumatisch sein.

Das Wichtigste, dass Sie über Schlaf wissen müssen, ist: Nicht die Länge Ihres Schlafes zählt, sondern die Qualität.

Qualität vor Quantität.

Ich werde Ihnen einige kurze Tipps geben, damit Sie jegliche Schlafprobleme bewältigen können. Um als erstes den Kreislauf der Schlaflosigkeit zu durchbrechen, beginnen Sie damit, nicht anzunehmen, dass Sie schlafen werden! Das scheint eine falsche Einstellung zu sein, aber wenn Sie jede Nacht als mögliche Gelegenheit zum Schlaf ansehen, löst dies den Druck, unter den Sie sich selbst setzen.

Auf eine gewisse Art und Weise setzen sich Menschen beim Schlafen selbst unter Druck:

"Werde ich heute einschlafen können?"

Die Antwort lautet Ja, vielleicht nein. Wenn Sie gerade eine Phase der Schlaflosigkeit durchmachen, ist eine erholsame Nacht nicht immer garantiert – und das müssen Sie zunächst einmal akzeptieren. Wenn Sie ein oder zwei Stunden Schlaf bekommen, ist das gut, und wenn nicht, akzeptieren Sie es einfach. Sagen Sie sich jede Nacht vor dem Schlafengehen:

"Ich gehe jetzt ins Bett, aber ich kann den Schlaf nicht erzwingen. Wenn er kommt, dann kommt er. Wenn nicht, mache ich mich deswegen nicht fertig. Dies ist nur eine Phase, die ich durchmache. Schon bald werde ich wieder normal schlafen können."

Jede Person macht von Zeit und Zeit Phasen der Schlaflosigkeit durch. Es ist völlig normal. Sie wissen vielleicht nicht, warum Sie unter Schlaflosigkeit leiden, aber zumindest können Sie sie akzeptieren.

Lassen Sie mich die Wichtigkeit dieser Akzeptanz nocheinmal betonen. Geben Sie dem nach, was während einer Nacht vielleicht oder vielleicht nicht geschieht, und Sie setzen sich selbst nicht länger unter Druck. Ab einem bestimmten Punkt ist es wirklich die Wut und Frustration, die Sie wachhält.

Natürlich ist der beste Weg, nachts gut zu schlafen, sich abends draußen körperlich zu betätigen. Das ist sehr wirkungsvoll, denn der Verstand will Sie vielleicht wachhalten, aber die schiere körperliche Auslastung bringt den Schlaf schneller. Wenn man dies mit der Akzeptanz der Schlaflosigkeit paart, werden Sie viel einfacher schlafen können.

Denken Sie daran, dass Alkohol, Koffein und Nikotin mehrere Stunden vor dem Schlaf vermieden werden sollten. Sie sind vielleicht der Typ, der es anfangs schwer hat, einzuschlafen, da Ihr Kopf voller Angstgedanken ist. Sollten Sie sich dabei erwischen und Sie nicht schlafen können, führen Sie ein Tagebuch neben Ihrem Bett. Setzen Sie sich aufrecht und schreiben Sie auf, wie Sie sich fühlen:

"Ich fühle mich sehr unruhig. Ich drehe mich immer wieder herum und versuche zu schlafen, aber ich habe so viele Sorgen im Kopf". Schreiben Sie jetzt alle Sorgen auf, zum Beispiel:

"Morgen muss ich X tun, und ich habe Angst, nicht ausgeschlafen zu sein", usw.

Schreiben Sie weiter Ihre Sorgen nieder, bis die Übung langweilig wird. Dann wird Ihr Körper und Geist langsam zum Schlaf zurückkehren wollen. Das Schreiben auf diese Weise ist ein einfaches Werkzeug, um Ihren Verstand linear zu beruhigen und zum Schlaf zurückzukehren (eine fortgeschrittene Version des Schafezählens).

Haben Sie nicht Angst davor, ganze Seiten mit wenig aussagekräftigen Sätzen vollzuschreiben. Sie helfen Ihrem Bewusstsein, all die Sorgen freizugeben, die Sie wachhalten, damit es sich beruhigen und zum Schlaf zurückkehren kann.

Denn sehen Sie, einer der Gründe, warum wir nicht einschlafen können besteht darin, dass unser Verstand glaubt, es sei wichtig, diese Sorgen (welche auch immer sie sein mögen) wieder und wieder zu analysieren – sie brauchen sofortige Beachtung und sollten daher die ganze Nacht überdacht werden.

Je mehr Sie sich in die Sorgen hineinsteigern, desto mehr wird Ihr Körper stimuliert und es wird schwerer, einzuschlafen. Das Niederschreiben Ihre Sorgen hat folgenden Effekt auf Ihren Verstand:

"Okay, Kopf, du glaubst, diese Sachen sind wichtig. Ich habe sie in allen Details aufgeschrieben. Ich verspreche dir, ich werde sie nicht vergessen. Ich werde morgen zu ihnen zurückkehren und mich mit ihnen befassen – aber JETZT brauche ich erst einmal Schlaf."

Ihr Verstand kann wie ein kleines Kind sein, welches lediglich eine Bestätigung braucht, dass alles in Ordnung ist. Es braucht nur diese Bestätigung, um die Sorgen loszulassen. Am Morgen werden Sie dann entdecken, dass fast alle der großen Sorgen keine großen Probleme sind. Viele unserer Sorgen sind das Resultat einer übermäßig aktiven Fantasie.

Dr. Dennis Gersten aus San Diego empfiehlt eine andere Herangehensweise für besonders schlaflose Nächte: Sie können damit das nächste mal experimentieren, wenn Sie nicht einschlafen können.

Versuchen Sie folgendes:

-Während Sie im Bett liegen, erinnern Sie sich an eine Zeit in Ihrem Leben, in der Sie auf jeden Fall wach bleiben mussten. Vielleicht war es eine wichtige Prüfung, für die Sie lernten und auch die ganze Nacht noch weiterschuften mussten.

Vielleicht haben Sie die ganze Nacht Ihr Baby zum Einschlafen gebracht. Vielleicht waren Sie auf einer Busreise und mussten wach bleiben, um Ihre Haltestelle nicht zu verpassen.

Ich bin sicher, dass es viele Gelegenheiten in Ihrem Leben gab, an denen Sie sich selbst zum Wachbleiben zwingen mussten.

Denken Sie an die Erschöpfung und daran, wie schwer es war, die Augen offen zu halten. Denken Sie daran, wie sich Ihre Augenlieder wie Blei anfühlten und Sie sich wünschten, dass Sie sie auch nur für eine Minute schließen könnten. Zu dieser Zeit konnten Sie Ihrem Wunsch nach Schlaf nicht nachkommen. Sie mussten hart kämpfen, um wach zu bleiben. Durchleben Sie diese Erinnerungen noch einmal und erinnern Sie sich genau daran, wie es sich anfühlte.

-Denken Sie jetzt an die Gegenwart, und wie gut es sich anfühlt, im Bett zu liegen, ohne Wachbleiben zu müssen. Denken Sie daran, wie dankbar Sie damals gewesen wären, wenn Sie sich in einem Bett mit weichem Kissen hätten ausruhen können, mit der Freiheit, jederzeit einschlafen zu können. Es fühlt sich gut an, jetzt die Erlaubnis zu haben, einschlafen zu können.

Es gibt nichts, was Sie zum wachbleiben zwingt. Denken Sie mit geschlossenen Augen einige Minuten länger daran.

-Ende der Übung.

Panikattacken in der Nacht

Menschen mit Angststörung können nachts manchmal von Panikattacken geweckt werden. Wir wissen, dass die meisten nächtlichen Panikattacken nicht durch Träume verursacht werden. Polysomnographische Ergebnisse zeigen, dass die meisten Panikattacken während der frühen Schlafphase (Phase II) und nicht während der mit Träumen assoziierten REM-Phase stattfinden. Damit unterscheiden sie sich von Albträumen. Albträume geschehen in der zweiten Hälfte der Nacht und wir können uns daher oft an den Inhalt dieser Träume erinnern.

Es ist wichtig, dass Sie nicht mit der Furcht vor einer Panikattacke zu Bett gehen. Gehen Sie voller Selbstvertrauen ins Bett – im Wissen, dass Sie erfolgreich mit einer Panikattacke umgehen können, falls sie erscheint. Auf diese Weise setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, keine Panikattacke zu bekommen. Viele Panikattacken erfolgen kurz vor dem Einschlafen.

Wenn Sie mit einer Panikattacke aufwachen, verwenden Sie die Eine-Bewegung-Technik, wie Sie im Kurs Weg mit der Panik beschrieben wird. (siehe Ende der E-Mail)

Hier beschreibt eine Frau ihre Erfahrung:

"Für mich ist Schlaf ein echtes Problem. Just in dem Moment, in dem ich einschlafe, scheint mein Körper wachgerüttelt zu werden wie bei einem elektrischen Schock, der mir Angst macht und mich stundenlang wachhält."

Dieser Schock nennt sich Einschlafzuckung. Einschlafzuckungen geschehen meistens kurz vor dem Einschlafen. Menschen beschreiben sie oft als ein Fallgefühl oder als elektrischen Schock, und es ist eine völlig normale Erfahrung. Sie tritt am Häufigsten auf, wenn wir unkomfortabel schlafen oder übermüdet sind.

Es gibt nicht viele Untersuchungen auf diesem Gebiet, wohl aber einige Theorien, warum Einschlafzuckungen auftreten. Wenn wir in den Schlaf hinübergleiten, verändert sich der Körper hinsichtlich Temperatur, Atmung und Muskelentspannung. Die Einschlafzuckungen, auch genannt hypnagoge Zuckungen, könnten das Ergebnis dieser Muskelentspannungen sein. Das Gehirn interpretiert dies als ein Anzeichen eines Falls und signalisiert unseren Gliedmaßen, aufzuwachen. Darum die zuckenden Beine oder Arme.

Menschen verwandeln Einschlafzuckungen in Panikattacken, weil Sie hinsichtlich ihres Zustandes ohnehin schon nervös sind und der Schock lässt sie glauben, dass etwas Schlimmes passiert. Wieder handelt es sich um eine angsterfüllte Reaktion auf eine normale Empfindung.

Wenn diese Menschen einen solchen Schock erleiden, überkommt sie oft Furcht und sie Schnappen nach Luft, was sich dann in eine Furcht vor Atemlosigkeit während des Schlafens verwandeln kann. Wenn Sie auf diese Weise aufwachen, kann bereits das Verstehen der hypnagogen Zuckungen die Angst vor der Erfahrung nehmen.

Bestätigen Sie sich selbst, dass Sie sicher sind und dass diese Zuckungen nicht besorgniserregend sind. Sie unterbrechen Ihre Körperfunktionen nicht und stellen keine Gefahr da.

Damit ist die Miniserie über Angst beendet.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen. Ich möchte mit einigen Sätzen abschließen. Oft werden Leute mit Angst unter Druck zu setzen, ihre Angst zu besiegen. Menschen kommentieren so:

"Ich wünschte, du könntest deine Angst einfach vergessen".

Obwohl die Menschen es gut meinen, sind diese Kommentare nicht hilfreich. Menschen denken nicht einfach einen Gedanken und vergessen dann ihre Angst. Es gibt einen Schritt-für-Schritt-Prozess, die von der Angst erschaffene Illusion zu entfernen und für einige Personen kann dies lange dauern – besonders, wenn die Angst schon über Jahre besteht.

bannerwegmdpblue3Da dies der letzte Teil der Mini-E-Mail-Serie ist, möchte ich wirklich nochmal betonen, dass Angst heilbar ist. Sie dürfen niemals aufhören, die richtige Herangehensweise für sich selbst zu suchen. Ich hoffe übrigens, ich habe meinen Kurs Weg mit der Panik nicht zu stark beworben. Mich machen die Ergebnisse des Kurses sehr glücklich und darum spreche ich oft davon.

Nach vielen Jahren Arbeit in diesem Bereich glaube ich jetzt fest daran, dass jede Person, egal wie schlimm es ist, ihre Angst beenden kann. Falls Sie einen Gedanken haben, der Sie vom Gegenteil zu überzeugen versucht, müssen Sie ihn vergessen.

Geben Sie niemals auf. Das ist das Beste, was Sie tun können.

Alles Gute

   Barry Joe McDonagh

   Autor des "Weg mit der Panik" Programms

 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nicht dazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oder Krankheitserscheinungen.

Mut und Panikattacken

Menschen, die noch nie eine Panikattacke erlebt haben urteilen oft harsch über die unter Angst leidende Person.

Der Außenseiter versteht nicht wirklich, was der unter Panikattacken leidenden Person geschieht und wundert sich, warum sie die einfachsten Dinge fürchtet.

Ich weiß selbst, dass ich nicht verstehen konnte, wie ich von einem selbstbewussten Jungen Mann zu jemandem wurde, der vor den häufigsten Alltagssituationen Angst hat.

Das Besuchen anderer Orte wurde zu einer echten Herausforderung, da ich ständig überlegte, ob dies zu einer Panikattacke führen konnte.

Ich musste mich dazu zwingen, einfache Dinge zu tun, wie ins Kino zu gehen oder Autozufahren. Als Mann ist eine solche Angst Gift für das eigene Selbstvertrauen, da ein so großer Teil des männlichen Selbstbewusstseins daher stammt, als stark und mutig wahrgenommen zu werden.

…und doch hatte ich Angst, in der Bank in der Schlange zu stehen!

Heute weiß ich es besser. Durch meine eigene Reise und all die Menschen mit denen ich gearbeitet habe, weiß ich jetzt, dass Angststörungen nichts mit dem Mut einer Person zu tun haben.

Ich weiß das, weil ich mit vielen Menschen gearbeitet habe, die die "mutigsten" Berufe ausüben. Feuerwehrleute, Polizisten, Soldaten. Alle werden sie von anderen für ihren Mut bewundert.

Einige dieser Menschen würden es sogar vorziehen, in ein brennendes Gebäude zu rennen, als Nachts von einer Panikattacke wachgehalten zu werden.

Das ist nicht so komisch, wie es klingt. In einem brennenden Gebäude wüssten sie, was zu tun ist und wie man mit der Situation umgehen kann. Während einer Panikattacke fühlen sie sich machtlos und ohne Kontrolle.

Sie müssen daran denken, dass Panikattacken und allgemeine Angst nichts mit dem Mut einer Person zu tun haben. Tatsächlich haben sie gar nichts mit der Welt da draußen zu tun – es ist ein internes Problem.

Es ist leicht, sich mut und furchtlos in der Welt zu fühlen, wenn ihre "innere" Welt ebenfalls sicher ist, aber wenn Sie glauben, dass die inneren Wände eingebrochen sind, wird Ihr Selbstvertrauen erschüttert. Die Gefahr, die Sie fürchten, kommt dann aus dem Inneren. Ihre psychologischen Stützpfeiler fühlen sich verletzlich an.

Hier entsteht die Krise. Der Zweifel an Ihrer Fähigkeit, mit den Empfindungen umzugehen, erschüttert Ihr inneres Selbstvertrauen, und davon nährt die Angst.

Es ist eine Selbstvertrauenskrise des Körpers und des Verstands, mit dem Stress umzugehen. Diese Krise stoppt jedoch den Mut nicht.

Menschen mit einer Angststörung sind eigentlich unheimlich mutig.

Sie stehen jeden Tag auf und gehen ihrem Alltag nach. Nach jedem Rückschlag stehen sie wieder auf. Das lesen Sie vielleicht nicht in den Schlagzeilen, aber es zählt, weil es wirklicher, echter Mut ist.

Für das ungeübte Auge sieht es vielleicht nicht wie ein großer Erfolg aus, einfach in ein Nachbarland zu fahren, in die Kirche oder Einkaufen zu gehen. Aber für die Person mit der Angst ist diese Erfahrung ein großer Erfolg, besonders, wenn sie es zuvor oft versucht haben und dabei gescheitert sind.

Die gute Nachricht ist:

Ihr Mut ist nicht umsonst.

Sobald sich eine Person mit ihrer Angst beschäftigt und über Sie triumphiert, entwickelt sie eine innere Kraft, die ein normaler Mensch normalerweise niemals entwickelt.

Denn egal, wieviele mutige Dinge Sie auch tun – wenn Sie innerlich noch nicht herausgefordert wurden, verpassen Sie eine Gelegenheit, echte innere Kraft aufzubauen.

bannerwegmdpblue4Das ist die versteckte Chance, die Ihnen die Angst bietet: Ein besserer Mensch zu werden. Das können Sie aus der Herausforderung mit der Angst lernen.

Es ist egal, wenn Sie diesen Punkt noch nicht erreicht haben. Diese Reise ist für jeden anders, also vergleichen Sie sich nicht mit anderen.

Das Einzige was zählt ist, dass Sie hartnäckig bleiben.

Hartnäckigkeit garantiert Ihren Erfolg.

Liebe Grüße

   Barry Joe McDonagh

   Autor des "Weg mit der Panik" Programms

 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nicht dazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oder Krankheitserscheinungen.