“Die Angst ist Dein Wachhund”

barrysm(Barry schreibt: ) Meine Familie hatte früher einen ganz tollen Hund namens Schatten.

Er war eine Mischung aus Collie und schwarzem Labrador (deswegen der Name Schatten).

Er saß den ganzen Tag lang im Vorderzimmer unseres Hauses und wartete darauf, dass jemand zur Haustür kam. Wenn dann endlich jemand ankam, dann war Schatten vollkommen aus dem Häuschen und wurde verrückt!

Bis…. wir die Person dann ins Haus einluden.

Falls die wir die Person (zum Beispiel den Postboten) vor der Tür stehen ließen, dann sprang Schatten aufgeregt hin und her und ließ uns keine Ruhe mit seinem schrecklichen Bellen und Jaulen. Die Haare auf seinem Rücken standen dann auch oft zu Berge!

Es spielte keine Rolle wie sehr wir versuchten ihn zu beruhigen. Er wollte sich nicht hinlegen, wollte nicht aufhören zu bellen und hörte uns einfach nicht zu. Seine Begründung dafür war wahrscheinlich: „Ich bin der Wachhund in diesem Haus, und wenn mein Besitzer die Person vor der Tür nicht einlädt, dann ist diese Person nicht willkommen und eine Bedrohung.“

Ich ließ Freunde manchmal ein paar Minuten vor der Tür stehen und lud sie dann nach innen ein (falls sie sich trauten), um ihnen zu zeigen, wie sehr sich Schattens Verhalten dann veränderte.

Es war jedes Mal genau gleich. Sobald Menschen im Haus waren hörte er sofort mit dem Bellen auf und legte sich wieder auf seine Matte.

Angst ist wie ein Wachhund. Sie ist Dein Beschützer.

Sie ist die Kampf oder Flucht Reaktion, die von dem emotionalen Teil Deines Gehirns so gedacht ist, dass sie Dich in Sicherheit bringt.

Dein persönlicher Wachhund will, dass sein Besitzer (d.h. den rationalen Teil Deines Gehirns) ihm versichert, dass die ungewöhnlichen physischen Gefühle, die Dir einen Besuch abstatten, keine echte Bedrohung sind und alles in Ordnung ist.

Es reicht jedoch nicht, wenn Du einfach nur sagst „Es ist alles in Ordnung“. Das klappt nicht.

Dein Wachhund wird, wie Schatten, besser auf Deine Aktionen reagieren. Du musst Deine Angstgefühle auf mentale Weise einladen. Falls Du die Tür zu Deinem Geist verschlossen hältst, dann wird Dein emotionales Gehirn denken, dass es sich bei der Panikattacke um eine echte Bedrohung handelt, und dass es davor Angst haben muss.

Falls Du die Angst jedoch einlädst und die damit einhergehenden Gefühle vollkommen akzeptierst, dann wird sich Dein Wachhund (Dein emotionales Gehirn) auch wieder beruhigen.

Ignoriere also die nervösen Reaktionen Deines Körpers nicht, sondern öffne die Tür und zeige sie Deinem Wachhund. Lade sie in Dein Haus ein.

Akzeptiere Deine Gefühle komplett und beobachte wie sich Dein Wachhund wieder beruhigt.

Barry

P.S.: Ich habe einen Wachhund als Analogie für die Angst benutzt. Nun würde ich mich freuen, Deine persönliche Analogie für die Angst zu hören. Du kannst diese unten in den Facebook kommentaren schreiben.

Schatten beim “Wache halten” im Alter von 17 Jahren (81 Hundejahre)

schatten

David Guetta litt an Post-Trennung Panikattacken

Nach der Trennung von seiner Frau Cathy in 2012 litt der Superstar David Guetta an schlimmen Panikattacken. Dies brachte seine Musikkariiere zum Erliegen.david guetta trennung panikattacken

Die Panikanfälle des französischen DJs fingen im Jahre 2012 an und haben ihn daran gehindert, Musik zu machen und überhaupt zu funktionieren.

Der britischen Zeitschrift The Times sagte er, “Es gab einen Moment, an den ich keine Musik mehr machen konnte. Ich kam ins Studio und … Panikattacken bedeutet, dass dein Gehirn einfach nur durchdreht und du die ganze Zeit denkst “Was ist wenn, was ist wenn, was ist wenn…'” (Mehr über die Symptome von Panikattacken findest Du hier)

Guetta war zu beschämt, um seinen Freunden und seiner Familie von seinem Zustand zu erzählen und darüber offen zu sprechen, doch er bekam Mut, das Problem anzugehen, nachdem er auf einer Dinner Party einem ehemaligen Leidenden begegnete.

Er erklärt, “Ich sagte, ‘Oh, wirklich, das ist interessant.’ Und ich sagte nicht sofort, dass ich sie auch hatte. Ich war wirklich beschämt zu jener Zeit… (Doch dann sagte er) ‘Da gibt es ein Ding, das du verstehen musst. Keiner wird sterben. Die Person, die eine Panikattacke erleidet wird nicht sterben. Und egal welche Entscheidung du in deinem Leben treffen musst, die Person, der du weh tun wirst, wird nicht sterben, und wenn dir jemand weh tut, dann wirst du auch nicht sterben’.”

“Dieser Ratschlag hat mir so sehr geholfen, es war unglaublich. Das beste ist, es anzugehen. Sag ‘Komm schon! Ich hab keine Angst vor dir! Weil du weißt, dass du nicht sterben wirst.'”

Guetta verrät, dass es mit ihm inzwischen besser geht, doch er habe sich noch nicht vollständig erholen können, und fügt hinzu, “Es ist noch nicht perfekt, doch es ist schon viel, viel besser.”

David Guetta wieder wohl auf in 2014 und gibt ein Interview:

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Werde Herr über Deine Panik


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Das Gefühl, dass Du einen Herzanfall erlebst. Ein erhöhter Herzschlag. Flaches Atmen. Ein Erstickungsgefühl. Benommenheit. Ein Gefühl, dass alles ein wenig unwirklich ist, und dass ein Unheil im Anzug ist. Diese und andere Panikattacken  Symptome können Dich wahrhaft atemlos fühlen lassen.

Wie geht man mit Panikattacken um? Die Sorge und die Panik sind notwendige Überlebensmechanismen, damit wir mit Gefahr umgehen können, aber für viele Menschen gerät die Panik außer Kontrolle. Suchst Du nach bestimmten Methoden, um Deine Panik in den Griff zu bekommen und wieder Herr Deines Lebens zu sein?

Du bist nicht alleine

Mehrere Millionen Menschen leiden unter Panikattacken. Die gute Nachricht ist, dass man diese auch unter Kontrolle kriegen kann. Ich litt früher unter Panikattacken. Ich fühlte mich übel und das Zimmer drehte sich um mich herum. Ich fühlte mich so, als wäre ich nicht mehr in meinem Körper und als ob ich sterben würde. Die Panikattacken kamen aus heiterem Himmel und hörten auch genauso schnell wieder auf. Drei Wochen später passierte es nochmals, und es geschah dann so häufig, dass ich irgendwann sogar Angst davor hatte mein Haus zu verlassen.

Das war für ungefähr zwei Jahre lang so.

Hört sich das bekannt an? Ich habe zum Glück viel Nachforschung betrieben. Diese bestand hauptsächlich aus der Frage „Warum?“. Warum hatte ich diese Panikattacke? Warum zu bestimmten Zeiten? Ich schämte mich zu sehr und wollte nicht zu einem Psychiater gehen (und hatte dafür auch nicht die passende Versicherung), und ich wollte auch keine Pillen nehmen müssen.

Zum Glück half mir das Internet bei meinen Nachforschungen. Das Internet war zur gleichen Zeit aber auch ein weiteres Problem: es gab so viele Informationen, und viele davon einfach falsch. Viele schlagen schnelle Lösungen vor, und ich bin deswegen auch oft vom richtigen Pfad abgekommen. Ich fand jedoch auch schnell einige Strategien, die mir wirklich im Kampf gegen meine Panikattacken halfen.

Wie man Panik-Attacken los werden kann

Bevor ich mich auf die Suche nach langfristigen Behandlungsmöglichkeiten machte, war ich mir bewusst, dass ich zuerst einmal nach Methoden, mit denen ich die Panikattacken stoppen konnte, wenn sie anfingen, suchen musste. Hier sind ein paar, die Du probieren kannst:

Werde Dir bewusst, dass Du eine Panikattacke erlebst – Das ist einfacher gesagt als getan. Wenn Du Dich in der Mitte einer Panikattacke befindest, dann denkst Du entweder darüber nach, ob Du fliehen oder Dich in einen Ball krümmen und sterben solltest. Ich brauchte eine Weile, bis ich feststellen konnte, dass das nicht normal ist, und ich mir dann sagen konnte „Das ist nicht normal. Ich habe eine Panikattacke. Und nun muss ich sie stoppen.“

Werde Dir bewusst, dass Du Dich nicht in Gefahr befindest – Bist Du jemals in einer Achterbahn gefahren? Die Emotionen, die Du verspürst, wenn Du Dich in einer Achterbahn befindest, sind ähnlich wie die Emotionen, die Du bei einer Panikattacke verspürst. Der wichtige Unterschied ist jedoch, dass Du Dir in der Achterbahn bewusst bist, dass Du Dich nicht in Gefahr befindest. Versuche während einer Panikattacke Deine Umgebung zu untersuchen und was mit Dir passiert. Schlägt Dein Herz schneller? Erinnere Dich an dies: Stelle Dir vor, es ist ein alter Freund. Sobald Du die Symptome erkennst kannst Du damit beginnen ein cooler, ruhiger Beobachter zu sein, der weiß, dass er sich nicht in echter Gefahr befindest.

Kämpfe nicht gegen die Attacke. Arbeite mit ihr. Fordere sie heraus. – Sobald Du die Symptome erkannt hast, und weißt, dass Du Dich nicht wirklich in Gefahr befindest, solltest Du versuchen es sogar noch schlimmer zu machen. Falls Du zitterst, dann sag Deinem Körper, dass er noch mehr zittern soll. Sage „Ist das echt alles, was Du bieten kannst?“

Wenn Du diese Methode richtig anwendest, dann wirst Du innerlich fast lachen (aber probiere diese Methode nicht aus, bevor Du wirklich sicher bist, dass Du Dich nicht in Gefahr befindest, ansonsten machst Du alles noch schlimmer.).

Dies ist eine Methode, die ich als Kind gelernt hatte. Ich litt unter vielen Alpträumen. Ich erreichte dann einen Punkt, an dem ich sogar anfing diese zu genießen. Ich versuchte sogar, die Träume noch fürchterlicher zu machen. Die Alpträume verschwanden komplett, nachdem ich damit begann. Es war so als wüsste mein Geist, dass es sich nur um Illusionen handelte. Mit Panikattacken ist es genau so.

Diese Methoden sind natürlich sehr vereinfachte Techniken. Es gibt sehr viel, was Du zuerst tun musst, um Deine Panikattacken zu bewältigen. Viele der oberen Techniken (und sehr viel mehr!) sind in diesem Ratgeber von Barry erläutert.

Hier kannst du die Rezension dazu lesen: Barry McDonagh “Weg mit der Panik” Erfahrungen.

Angstfrei leben

Techniken, um ruhig zu bleiben (und mit dem Leben weiter zu machen)

Es gibt mehrere nichtmedikamentöse Methoden und Behandlungsmöglichkeiten, die Dir auf Dauer mit Deinen Panikattacken helfen können. Hier sind ein paar, die mir geholfen haben, und die ich Dir am Anfang empfehlen würde:

Entwickle einen Satz an erfolgreichen mentalen Strategien: Wenn Du spürst, dass eine Panikattacke im Anzug ist, dann solltest Du verschiedene mentale Strategien kennen, um den Effekt der Panikattacke zu reduzieren. Wenn Du verzweifelt dagegen ankämpfst, dann wird Dein Herz noch schneller schlagen und Dein Adrenalinspiegel noch mehr ansteigen. Deine Angst vor dem Verlust der Kontrolle führt dann dazu, dass Deine Panik noch stärker wird. Du musst stattdessen Deinen Geist trainieren, damit er Deine Angst akzeptiert und beobachtet. Du kannst Dir dadurch mehr vertrauen und jede Panikattacke wird immer kürzer.

Atemübungen: Dies ist sowohl physisch als auch mental. Du musst die Luft, die in und aus Deinem Körper fließt, visualisieren, wenn Du Deine Atmung kontrollierst. Stelle Dir vor, dass die Luft einen Eisblock in Dir zum Schmelzen bringt. Der Schlüssel für diese Übung ist, dass das Ausatmen länger dauert als das Einatmen.

Ernährung und Mineralien: Es gibt jede Menge Forschungsberichte, die ein hohes Level an Stress mit einem Ungleichgewicht in Deiner Ernährung verbinden. Ich begann mit Vitamin B12, Magnesium Zitrat und Flachsamenöl (für Omega 3 Fettsäuren) – unterhalte Dich zuerst mit Deinem Arzt, weil Magnesium auch einige Nebenwirkungen haben kann und nicht gut zu anderen Medikamenten, die Du eventuell nimmst, passen könnte. Ich stellte zudem auch sicher, dass ich mehr Bewegung in meinen Alltag einbaute.

Es sagt zwar jeder, dass es gut ist, wenn Du gesünder lebst, aber im Fall meiner Panik bemerkte ich, dass ich tagsüber immer mehr Energie hatte. Das bedeutete auch, dass ich mich tagsüber energiegeladener fühlte – ich denke, dass Depressionsanfälle und Müdigkeit sehr zu meinen Panikattacken beigetragen haben. Ich verzichtete dann auch auf Kaffee und Soda und wurde zu einem Teetrinker.

Es gibt zudem auch einige andere Methoden, die geholfen haben, wie zum Beispiel die Gedankenfeld Therapie (ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich geholfen hat, aber es war interessant), eine Schlafroutine und die Freiwilligenarbeit in einem örtlichen Park, die ich einmal pro Woche ausführte, um mit anderen Menschen zu interagieren und an etwas anderes als meine Probleme zu denken.

Ich bin auch hin und wieder zu einem Therapeuten gegangen, aber das war hauptsächlich, um durch die wirklich schlechten Phasen zu kommen. Ich empfehle einen Therapeuten, weil Du dann mit jemanden sprechen kannst, der weiß durch was Du gehst. Meine Freunde und meine Familie konnten mir nicht wirklich helfen. Sie meinten es zwar alle gut, aber mir war bewusst, dass sie einfach nur „hör schon auf damit“ sagen wollten. Für jemanden, der nicht weiß, was Panikattacken sind und wie sie sich anfühlen, ist es sehr schwer zu verstehen, wie belastend sie sind.

Ich empfehle Dir wärmstens den ‘Weg mit der Panik’ Ratgeber, den ich benutzt habe und der mir auf meinem Weg zur Besserung wirklich gut geholfen hat.

Ich wünsche Dir alles gute auf deinem Besserungsweg, und dass Du findest, wonach du suchst. Bitte hinterlasse ein Kommentar und ich werde mein Bestes geben, um schnell auf deine Fragen zu reagieren.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Angst

Quelle der GIF von oben

Panikattacken: Nicoles Alltag Begleitet Von Panikattacken

0:05 Angst und Panikattacken Im Alltag: Nicole
0:22 Panikattacken Symptome (Angststärke auf einer Skala von 1 bis 10)
1:25 Panikattacken: Was Tun? Nicole ist ratlos.


Angst und Panikattacken Im Alltag: Nicole

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bannerwegmdpblue3Nicole war eingeladen, nach der Arbeit mit Ihrer Kollegin, die nichts von Nicole's Panikattacken weiß, noch einen Kaffee zu trinken. Sie hatte vor fünf Wochen ihre erste Panikattacke durchlebt und befand sich seitdem in einem Zustand allgemeiner Angst. Sie ist den ganzen Tag hindurch ängstlich und verspannt und hat ständig Angst davor noch einmal eine  Panikattacke durchzumachen.

Panikattacken Symptome (Angststärke auf einer Skala von 1 bis 10)

Seit ihrer ersten Panikattacke hat sie sich weithin von gesellschaftlichen Veranstaltungen ferngehalten.
Wenn wir ihre Angst auf einer Skala von 1 bis 10 festhalten würden, wobei 1 völlige Entspannung bedeutet und 10 totale Panik, würden wir sehen, dass Nicole‘s Angst sich momentan um die 5. Stufe bewegt. Ihre Kollegin, die ihr gegenüber sitzt, ist viel entspannter und erlebt mit Stufe 3 ein normales Niveau täglichen Stresses.

Achten Sie auf den roten Punkt auf Nicole‘s Bauch. Dieser rote Punkt bedeutet den allgemeinen  Angstzustand, in dem sich Nicole gerade befindet. Sie versucht, der Unterhaltung mit ihrer Kollegin zu folgen, aber das Angstgefühl ist zu überwältigend und sie muss dauernd an die möglichen Auswirkungen ihrer Panikattacken denken und fängt jetzt schon an sich in dem betriebsamen Cafe unwohler zu fühlen. Sie spürt, wie ihre Unruhe zunimmt und denkt daran, sich zu entschuldigen und früher nach Hause zu gehen. Gerade als sie diesen Gedanken unterhält, schlägt ihr Herz schneller und beginnt richtig fest zu hämmern, so fest, dass sie die Schläge bis in Ihren Hals spürt.

Panikattacken kommen meistens unerwartet

Das ist genau das, was im Supermarkt geschah, als sie dort eine Panikattacke hatte und sie reagierte auf diese Empfindung mit Furcht. Was soll sie bloß tun, wenn sie jetzt hier eine Panikattacke hat, direkt vor ihrer Kollegin? Sie kann ihr wohl schlecht von ihren Panikattacken erzählen, oder?  Die furchtsame Reaktion über diese Vorstellung schickt einen weiteren Blitzschlag der Panik durch ihren Körper. Es fühlt sich für sie an, als wenn gerade eine innerliche Bombe scharf gemacht worden war und ist jeden Augenblick im Begriff zu explodieren. Das ist für sie jetzt der reinste Terror und es kam aus heiterem Himmel wie das letzte Mal.

bannerwegmdpblue3Panikattacken: Was Tun? Nicole ist ratlos.

Wie sie da am Tisch sitzt, fühlt sie sich wie in einer Falle und entschuldigt sich und steht auf. Sie möchte nicht, dass ihre Kollegin  bemerkt, dass vielleicht etwas nicht stimmt.
Wie auch bei ihrer letzten Panikattacken schickt jetzt jede Empfindung in ihrem Körper eine  Stoßwelle von Panik durch sie hindurch. Nicole hat Angst, dass das Erlebte sich verstärken wird, bis zu dem Punkt, wo es kein Zurück mehr gibt. Sie erreicht jetzt den Höhepunkt ihrer Panikattacke und das ist für sie ein Moment reinen Horrors. Ihr Herz schlägt schnell, sie kann kaum atmen und ihr ist schwindlig und sie hat Angst ohnmächtig zu werden. Das Gefühl ist so furchteinflößend, dass Nicole das Gefühl hat, ihr Leben sei in Gefahr.

 


Panikattacken Video: http://www.youtube.com/watch?v=UhPZSYIEEIc
Kanal: http://www.youtube.com/user/MenschenOhnePanik
Panikattacken Playlist: http://www.youtube.com/watch?v=UhPZSYIEEIc&list=PLAzZ_6qILy9vfAxXXXsXulvXFR03jJ55L&index=1

Panikstörung und Alltag: Probleme am Arbeitsplatz, Konzentrationsschwäche und Angst

Panikstörung und Alltag: Probleme am Arbeitsplatz, Konzentrationsschwäche und Angst

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In der Anwaltspraxis, in der sie arbeitet, fühlt sie sich unruhig und kann sich nicht konzentrieren. Selbst wenn sie sich mit Kollegen unterhält, denkt sie dauernd an ihr Problem (Panikstörung). Sie hat Angst sie könnte auf der Arbeit einen ähnlichen Anfall haben, und jeder würde glauben, sie würde durchdrehen. Wenn das nicht schon reichen würde, fängt sie an, sich erschreckende Szenarien vorzustellen, wie ihre Panikstörung dazu führt, dass sie in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt wird oder, dass sie ihre Kinder verliert, weil sie nicht für sie sorgen kann. Jedes Mal wenn sie daran denkt, verknotet sich ihr Magen voller Angst. Sie weiß, dass es für die Sache nicht hilfreich ist an diese Dinge zu denken, aber sie kann sich nicht helfen. Die ängstlichen Gedanken kommen einfach immer weiter und je mehr sie probiert aufzuhören diesen Gedanken nachzuhängen, desto schneller wirbeln sie durch ihren Kopf.

Leben mit einer Panikstörung: Nicole 3 Wochen Nach Der Ersten Panikattacke

Drei Wochen später ist Nicole immer noch höchst ängstlich und wird von ihrer Panikstörung überallhin begleitet. Sie hat sich weiteren medizinischen Tests unterzogen mit einem Arzt, den eine Freundin ihr empfahl, aber es war nichts zu entdecken. Insgeheim  hoffte sie schon, dass irgendwas nicht stimmte, damit sie anfangen könnte, es zu behandeln — das wäre wenigstens etwas worauf sie ihre Energie konzentrieren könnte. Der neue Arzt hat etwas  Beruhigungsmittel verschrieben, das sie noch nicht genommen hatte, aber sie wird es tun, wenn sie merkt, dass eine weitere Panikattacke im Anmarsch ist.

Nicole's Zustand: Generalisierte Angststörung

Nicole befindet sich jetzt in einer Phase, die man als allgemeiner Angstzustand oder Generalisierte Angststörung (GAS) bezeichnet. Dies ist eine ständige Furcht, begleitet von ängstlichen Gedanken. Es ist die Art von Angst, die da ist am Morgen, wenn man aufwacht und sie begleitet einen oft während des Tages. In Nicole‘s Fall ist es eine direkte Auswirkung ihrer zwanghaften Sorge über ihren Zustand. Für sie war die erste Panikattacke im Supermarkt der Funken, der die Furcht und Verwirrung zündete, die Panikstörung einläutete und diese Furcht und Verwirrung steigerte sich in einen allgemeinen Angstzustand.

bannerwegmdpblue3Folgen bzw. Nebenprodukte Einer Panikstörung: Soziale Phobie, Angst vor Menschen

Nicole‘s Leben hat sich seit ihrer ersten Panikattacke dramatisch verändert. Sie hat bereits ihren Urlaub mit Freunden nach Europa storniert und ihrem weiteren Familienkreis mitgeteilt, dass sie sie Weihnachten dieses Jahr nicht einladen und bewirten kann.

Nicole bewegt sich ständig hin und her zwischen Panikattacken und allegemeinen Angstzuständen. Sie befindet sich jetzt eingesperrt in einem Teufelskreis aus Panik und Angstzustand. Die Panikstörung begleitet Nicole überallhin.

Angstgedanken und kaputte Plattenspieler

Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass sich Angstgedanken wie ein kaputter Plattenspieler verhalten?

Ich weiß, heutzutage mit den iPods usw. ist diese Analogie etwas veraltet, aber sie funktioniert gut, um einen Schlüsselpunkt über Angstgedanken deutlich zu machen.

Erinnern Sie sich – wenn eine Platte einen Kratzer hatte, machte sie ein unangenehmes Geräusch und führte dazu, dass die Nadel immer in der selben Rille festhing.

Die gleiche Zeile wurde wieder und wieder abgespielt, bis Sie die Nadel nahmen und sie hinter dem Kratzer platzierten.

Angstgedanken verhalten sich genauso. Sie gehen sorglos Ihrem Alltag nach und dann löst etwas einen Angstgedanken aus.

Die Sorge, die der Gedanke schafft, sendet eine unangenehme Schockwelle durch ihr Nervensystem. (Der Kratzer auf der Platte)

Dann, sobald Sie auf den Angstgedanken reagieren, ist es schwer, nicht mehr wieder und wieder an ihn zu denken. (Die Nadel, die in der Rille feststeckt)

Der repetitive Angstgedanke kann Minuten, Stunden, Tage anhalten – abhängig davon, wie stark er auf sie einwirkt.

Ich möchte Ihnen kurz eine Technik zeigen, mit der Sie aus dieser Angstrille springen können. Mit dieser Technik können Sie lernen, die Nadel zu nehmen und hinter dem Kratzer abzulegen.

So geht es:

1 – Beobachten, 2 – Vertrauen, 3 – Bewegen

Beobachten Sie den Angstgedanken und geben Sie ihm eine Bezeichnung. Sagen Sie:

"Oh hier ist wieder die Angst X, stell dir vor"

Versuchen Sie, nicht emotional auf den Gedanken zu reagieren

Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Furcht höchstwahrscheinlich niemals Realität wird. Fast alle Angstgedanken, die wir haben, sind völlige Energieverschwendung.

Vertrauen Sie darauf, dass alles okay sein wird.

Joseph Cossman sagte – "Wenn Sie Ihr Gedächtnis prüfen wollen, versuchen Sie, sich zu erinnern, wegen was Sie sich vor einem Jahr Sorgen machten".

Falls Sie religiös sind, überlassen Sie Ihren Angstgedanken einer höheren Macht. Vertrauen Sie darauf, dass es nichts zu fürchten gibt und man sich um Sie kümmert.

Vertrauen Sie, und lassen Sie den Gedanken los.

"Jeden Abend überlasse ich meine Sorgen Gott. Er ist sowieso die ganze Nacht lang auf." ~Mary C. Crowley

Zuletzt:

Bewegen Sie Ihre Aufmerksamkeit weg – widmen Sie sich etwas anderem. Konzentrieren Sie sich auf etwas Positives, das Ihren Verstand vor der Angstrille bewahrt.

Ersetzen Sie den Angstgedanken mit einem positiven Gedanken. Sie versuchen nicht, den Angstgedanken zu unterdrücken. Sie widmen Ihre Aufmerksamkeit einfach etwas anderem. Um die Analogie fortzuführen- Sie nehmen die Nadel (Ihre Aufmerksamkeit) und heben sie aus der Rille, in der sie gefangen war.

Falls Sie mit einer Aktivität beschäftigt sind, konzentrieren Sie sich auf diese. Seien sie 100%ig in der Gegenwart.

Wenn Sie gerade gehen, konzentrieren Sie sich auf die Umgebung. Wenn Sie Autofahren, beobachten Sie all die Dinge, an denen Sie vorbeifahren. Wenn Sie in der Nähe von jemandem sind, konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf.

Indem Sie Ihre Aufmerksamkeit der Gegenwart widmen, haben Ihre Angstgedanken keinen Platz mehr.

bannerwegmdpblue3Spielen Sie damit, Ihre Aufmerksamkeit positiven Gedanken oder der Gegenwart zu widmen. Für verschiedene Leute ist das ein oder andere einfacher. Das Wichtige ist, Ihren Verstand aus der Angstrille zu holen und Sie wieder in Ihren natürlichen Fluss zu bewegen.

Denken Sie also an B.V.B.

Beobachten, vertrauen, bewegen

Es braucht etwas Übung, aber solange Sie diese Schritte im Kopf behalten, können Sie Angstgedanken im Alltag ganz leicht beseitigen.

   Barry Joe McDonagh

   Weg mit der Panik – Webseite

 

 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nicht dazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oder Krankheitserscheinungen.

Der Feind unserer Fantasie

Menschen, die Panikattacken erleben sagen oft, dass sie fühlen, die Kontrolle zu verlieren, sobald die Attacke ihren Höhepunkt erreicht. Christian Nevell Bovee schrieb einmal:

"Panik ist, wenn wir plötzlich alleine und dem Feind unserer Fantasie überlassen sind".

Fasst es das nicht gut zusammen?

Eine selbstbewusste Person kann sich plötzlich machtlos und verletzlich fühlen, sobald sich die Panik manifestiert. Wenn die Körperempfindungen jemanden überwältigen, springt der Verstand von Logik und Verstand über zu wilder Angst, die von der Fantasie genährt wird.

Der schwerste Teil besteht für die meisten Menschen darin, zu verstehen, warum sie sich bei einer Panikattacke plötzlich so machtlos fühlen.

Die automatische Reaktion besteht für die meisten darin, gegen die Symptome der Panikattacke anzukämpfen. Sie zu besiegen und so schnell wie möglich zu beenden. Umgangstechniken wie tiefe Atemzüge und Ablenkung sind kaum wirkungsvoll. Wenn sich mit diesen Techniken keine Ergebnisse erzielen lassen, springt die Person tatsächlich über zum "Feind unserer Fantasie".

Es geht etwa so:

"Ich habe all meine Umgangstechniken verwendet, aber fühle mich immer noch ängstlich – sogar schlimmer!

"Was, wenn es immer schlimmer wird und hier niemand helfen kann?"

Wenn Menschen sich solchen Gedanken überlassen, steigert sich die Fantasie in die Angst hinein und sorgt dafür, dass sie sich mehr und mehr außer Kontrolle fühlen.

Das Geheimnis, um die Kontrolle wiederzuerlangen und zu Ihnen selbst zurückzukehren besteht darin, auf die Panik angemessen zu reagieren.

Die Lösung besteht darin, mit den Körperempfindungen zu arbeiten, statt gegen sie.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel zeigen. Wenn Sie in einem Zug säßen und Empfindungen fühlten, die den Beginn einer Panikattacke signalisieren…statt die Erfahrung zu stoppen, versuchen Sie doch mal das Gegenteil.

Sagen Sie sich, dass Sie sicher sind. Bezeichnen Sie die Empfindungen und fordern Sie sie dann auf, schlimmer zu werden. Wenn Sie schwitzen, sagen Sie Ihrem Körper, er soll noch mehr schwitzen. Wenn Ihr Herz pocht, soll es noch schneller pochen.

Bewegen Sie sich in die Erfahrung anstatt gegen sie.

Die echte Panik beginnt erst dann, wenn Sie Ihren Verstand ignorieren und die Kontrolle an Ihre Fantasie weitergeben. Indem Sie sich freiwillig in die Erfahrung begeben, treffen Sie die Entscheidungen und können daher die Kontrolle behalten. Falls Sie eine Panikattacke haben, geschieht sie unter Ihren Bedingungen.

Sie befreien sich, weil Sie die Erfahrung kontrollieren und Sie nicht an den "Feind Ihrer Fantasie" übergeben.

bannerwegmdpblue3Hier ist ein kleiner Auszug daraus, wie der Kurs anderen geholfen hat:

Ich muss Ihnen sagen, dass aus all den möglichen Produkten gegen Angst ich mehr vom Lesen Ihres Programms gelernt habe als von all den Psychologen und Ärzten, die ich in den letzten 25 Jahren besucht habe.

10 Jahre lang habe ich Alprazolam und Klonopin genommen, aber diesen Dezember habe ich die Medikamente abgesetzt da ich glaubte, die Pillen nicht mehr nehmen zu müssen – einige der bestellten Programme verkauften sich als "Wunderheilungen". Dann begannen meine Symptome erneut. Ich fühlte mich, als hätte ich die letzten 20 Jahre mit erfolglosen Besserungsversuchen verschwendet. Dann suchte ich im Netz nach "Hausheilmitteln". Ich bestellte so viele Programme, dass ich von den widersprüchlichen Ratschlägen verwirrt wurde.

Auch wurde mir Support versprochen, aber ich warte bei manchen teureren Programmen immer noch auf Antworten! Sie sind ein echter Gentleman, und ich werde ein sehr positives Feedback auf einer Webseite veröffentlichen, die Sie vielleicht kennen, sie heißt: Tapir? Wir sprechen uns, Andy

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…ICH ÜBERLEGTE IR IHR PROGRAMM ZU KAUFEN DA ICH UNGEFÄHR 8.000 DOLLAR IN DEN LETZTEN 5 JAHREN AUSGEGEBEN HABE. ICH HABE IHR PRGORAMM AM SONNTAG, DEM 5. FEBRUAR. ICH ÜBERLEGTE IR IHR PROGRAMM ZU KAUFEN DA ICH UNGEFÄHR 8.000 DOLLAR IN DEN LETZTEN 5 JAHREN AUSGEGEBEN HABE, ICH HABE ALLES VERSUCHT, SELBSTHLIFEGRUPPEN, MEDIKAMENTE, THERAPEUTEN UND SO WEITER, UM MICH VON DEN PANIKATTACKEN ZU BEFREIEN. ETWAS IN MIR SAGTE – VERSUCHE EINFACH WEITERZUMACHEN, ALSO TAT ICH DAS. NACH 5 JAHREN DES LEBENS MIT EINER RIESIGEN BÜRDE AUF DEN SCHULTERN KANN ICH JETZT SAGEN, DASS ICH FREI VON PANIKATTACKEN BIN. NACHDEM ICH IHRE TECHNIK EINMAL ANWANDTE, BIN ICH EINE NEUE PERSON GEWORDEN. ZU EINER MEINER VIELEN ÄNGSTE GEHÖRTE DAS AUTOFAHREN. NACHDEM ICH IHR PROGRAMM UM 0.30 GELESEN HATTE, SCHRIEB ICH MIR EINIGE KURZE PUNKTE VON IHRER TECHNIK AUF. ICH FUHR AUS DEM HAUS UND AUF DIE DUNKELSTE, FURCHTERREGENDSTE STRASSE, AUF DER SICH NIEMAND ANDERS BEFAND. DIES FÜHRTE BEI MIR ZU EINER GARANTIERTEN PANIKATTACKE UND SO KAM ES AUCH. WÄHREND ICH DiE EMOTIONEN IN MIR FÜHLTE, TAT ICH GENAU WAS ICH TUN SOLLTE, ICH HATTE UNHEIMLICHE ANGST ABER BLIEB STANDFEST:

ICH BERUHIGTE MICH SOFORT UND VERSUCHTE SOGAR, DIE ATTACKE WIEDERZUHOLEN, ABER SCHAFFTE DIES NICHT. ICH LACHTE BUCHSTÄBLICH LAUT UND SASS VÖLLIG ÜBERRASCHT IN MEINEM AUTO. NACH ALL DIESER ZEIT WAR ES NUR DAS, WAS ICH TUN MUSSTE. DAS VÖLLIGE GEGENTEIL VON ALLEM, WAS MIR GESAGT WURDE. DIE GANZE WOCHE BIN ICH DORT HIN GEFAHREN, WO ICH HIN WOLLTE, ZU JEDER TAGESZEIT. ICH BIN SO FROH, IHR PROGRAMM GEFUNDEN ZU HABEN. VIELEN DANK FÜR ALL IHRE RECHERCHEN, ZEIT UND DEN AUFWAND, DAMIT LEUTE WIE ICH EIN NORMALES UND GLÜCKLICHES LEBEN FÜHREN KÖNNEN. JACKSON CA, AARON ==================================

…Ich betete zu Gott um mir zu zeigen, was ich tun sollte Ich erlebte meine erste Panikattacke dieses Jahr im Juli und fand mich schließlich im Krankenwagen wieder, da ich dachte, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt gehabt zu haben! Seitdem litt ich unter einer Reihe Attacken. Am Montagmorgen wachte ich mit einer sofortigen Attacke auf und betete zu Gott, dass bannerwegmdpblue3er mir zeigen solle, was ich tun müsste. Um es kurz zu machen, ich fand Ihre Webseite aber hatte Angst, dass sie wie all die anderen war, wo man nur versucht, Produkte an den Mann zu bringen. Jedoch haben mir Ihre Einführungsinformationen wirklich weitergeholfen, also bin ich das Risiko eingegangen. Ich las Ihr Buch und es gab mir das Werkzeug, das ich brauchte, um mit meinen Attacken umzugehen. Ich konnte sofort sagen, dass Sie selbst einmal unter Panikattacken litten, da Sie mit der Autorität sprachen, die nur von einem anderen Leidenden kommen kann.

Ich bin 42 Jahre alt und bemerke die psychologischen Effekte der Perimenopause (und einer davon ist in meinem Falle die Panikattacke). Nochmals vielen Dank!! Grüße, Cynthia

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   Barry Joe McDonagh

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Erschöpfung und Angst

Warum haben manche Menschen ein Problem mit der Angst und andere nicht?

Dies ist eine Frage, die sich fast jeder, der Angst erfährt, irgendwann stellt. Warum ich?

Mein Verständnis der Angst sagt, dass einige Menschen tatsächlich anfälliger für sie sind, aber der Schlüsselauslöser ist meist Erschöpfung. Erschöpfung kann mentaler, physischer oder emotionaler Natur sein. (Unter physischer Erschöpfung zähle ich auch Dinge wie eine falsche Ernährung oder Drogenmissbrauch).

Für einige kann die Erschöpfung die Konsequenz eines hektischen Lebens sein, bei dem keine Zeit ist, den Stress zu lösen. Diese Menschen bemerken oft nicht, dass Ihr Stressniveau so hoch ist, bis sie von einer plötzlichen Panikattacke überrumpelt werden.

Bei anderen kann es emotionale Erschöpfung sein, die durch den Verlust eines geliebten Menschen oder die Trennung einer langjährigen Beziehung ausgelöst wird.

Falls die Angst durch ein traumatisches Ereignis ausgelöst wird, ist es interessant festzustellen, dass die Person die Angst meist nicht erlebt, bis das Ereignis vorüber ist.

Man sieht oft Menschen, die mit der Krise sehr gut umgehen aber Wochen später, wenn sie vorüber ist, fühlen sie plötzlich die Angst. Es ist, als wären sie in einem Schockzustand gewesen und verarbeiten jetzt erst die Erfahrung.

Man sollte sich zuallererst ins Gedächtnis rufen, dass bei Panikattacken und allgemeiner Angst Hilfe verfügbar ist und es ist wichtig, diese Hilfe eher früher als später in Anspruch zu nehmen.

Ich empfehle stets einen Besuch bei Ihrem Arzt als allererstes, um festzustellen, ob es wirklich nur die Angst ist und kein physisches Problem oder ein Krankheitsbild. Sobald Sie sicher sind, dass es Angst ist, behandeln Sie sie.

Warten Sie nicht.

bannerwegmdpblue4Es hilft nicht, wenn Sie Ihren Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass die Angst nächste Woche verschwunden ist. Es ist absolut unnötig, Monate, wenn nicht Jahre mit Warten zu verbringen, wenn Sie sich jetzt helfen können.

Die Hilfe ist hier und jetzt verfügbar.

Das Weg mit der Panik-Programm ändert die Art und Weise, auf die Sie Angst verarbeiten und ermöglicht es Ihnen, Panikattacken und allgemeine Angst zu besiegen. Es kostet nicht mehr als ein Abendessen für zwei aber kann Ihr Leben so drastisch ändern. Investieren Sie in die richtigen Informationen. Informationen, mit denen Sie die Kontrolle über Ihr Leben wiedererlangen. Das ist die beste Investition, die Sie tätigen können.

Auf Ihren Erfolg…

   Barry Joe McDonagh

   Weg mit der Panik – Webseite

 

 

Die zur Verfügung gestellten Inhalte dienen nur informationellen und Lehrzwecken. Inhalte sind nicht dazu gedacht, professionellen medizinischen Rat, Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt hinsichtlich der Anwendbarkeit jeglicher Meinungen oder Empfehlungen im Hinblick auf Ihre Symptome oder Krankheitserscheinungen.

Angst bei Meetings und Konferenzen

Einer der häufigsten Orte, an denen sich Menschen auf der Arbeit von Angst geplagt fühlen (nach der Bitte, beim Chef vorzustehen) ist bei Meetings und Konferenzen, bei denen erwartet wird, dass Sie vor anderen sprechen.

Lassen Sie mich Ihnen einige kurze Tipps geben, wie Sie diese Meetings angehen können:

Allgemein bestehen diese Meetings aus einer Gruppe von Leuten, die um einen Tisch versammelt sind und nacheinander vorsprechen. Die meisten Menschen, die Angst vor öffentlichen Reden haben fürchten sich davor, dranzukommen und hoffen, dass eine göttliche Intervention sie davor bewahrt, eine Rede halten zu müssen.

Versuchen Sie stattdessen das Gegenteil. Tun Sie vor sich selbst und der Gruppe so, als wollten Sie unbedingt etwas sagen. Sagen Sie vor Betreten des Raumes zu sich selbst:

"Ich werde zu der nächsten angemessenen Gelegenheit, die sich bietet, etwas sagen"

-Freuen Sie sich darauf, zu sprechen!

-Reden Sie vor Beginn des Meetings mit allen Teilnehmern. Sitzen Sie nicht still einfach nur dort.

-Wenn Sie eine kurze Präsentation halten müssen und es Ihnen nicht gefällt, sie an einem Stück durchführen zu müssen, unterbrechen Sie sie, indem Sie während der Präsentation Fragen an die Anwesenden stellen. Damit wird der Fokus auf die Gruppe gelegt und Sie sind weniger unter Druck.

-Falls jeder sprechen muss, kann es sehr entlastend sein, der erste zu sein, aber wenn das nicht möglich ist, fangen Sie an Fragen zu stellen, falls dies angemessen ist.

Erscheinen Sie interessiert und involviert. Lassen Sie den Eindruck erwecken, dass Sie gehört werden wollen. Das funktioniert, da die Angst nur schlimmer wird, wenn Sie still im Raum sitzen und den Moment fürchten, an dem Sie drangenommen werden. Warten Sie nicht, bis Sie aufgerufen werden – melden Sie sich.

Wenn Sie am Zug sind, werden Sie sich nicht mehr so unter Druck gesetzt fühlen, da sich jeder im Raum bereits an Ihre Stimme gewöhnt hat und Sie diesen Moment schon überstanden haben. Außerdem hören Sie dann nicht erst zu diesem Zeitpunkt das erste Mal Ihre Stimme im Raum.

Jeder ist an Sie gewöhnt, und Sie sind bereits ans Sprechen gewöhnt. Gute Redner lieben eine Gelegenheit, etwas zu sagen und sich zu präsentieren. Ob Sie es glauben oder nicht, Sie können sich selbst trainieren, genau so zu sein. Fangen Sie damit an, so zu tun, als brennen Sie darauf, im Rampenlicht zu stehen. Freuen Sie sich richtig darauf.

Anstatt sich zurückzuhalten und die Gelegenheit zu vermeiden, suchen Sie sie! Sie denken womöglich:

"Okay, aber wie kann ich das vor meinem nächsten Meeting ausprobieren?"

bannerwegmdpblue3Der beste Weg besteht darin, einer Toastmaster-Gruppe in Ihrer Nähe beizutreten (Googlen Sie) und dort direkt zu beginnen.

Falls es keine Toastmaster-Gruppe geben sollte, finden Sie eine öffentliche Konferenz oder stellen Sie sich für eine Studiengruppe zur Verfügung, bei der ein Thema zusammen behandelt wird.

Es gibt viele Orte, an denen man üben kann.

Tauchen Sie ein und verwenden Sie Ihre Stimme.

   Barry Joe McDonagh

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